Sicherheitstraining PKW

Ziel eines Fahrsicherheitstrainings ist es Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch vorausschauende und angepasste Fahrweise zu mindern oder zu vermeiden. Dabei kommt es auf die richtige Reaktion innerhalb weniger Sekunden an.

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Ab dem 01.01.2026 können Sie unsere Trainings zentral über die Buchungsplattform der Deutschen Verkehrswacht buchen. Ihr Ansprechpartner bei der Landesverkehrswacht Niedersachsen rund um das Fahrsicherheitstraining ist Karsten Völkening, E-Mail voelkening(at)landesverkehrswacht.de, Tel. 0511/ 35772683. Eine Auflistung der Trainingsplätze in Niedersachsen finden Sie hier.

Kursdauer, Gebühr, Versicherungsschutz

Der Kurs dauert sieben Zeitstunden zzgl. Pausen. Die Leitung erfolgt durch speziell ausgebildete Trainer/innen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 120,00 €. Viele Berufsgenossenschaften unterstützen Fahrsicherheitstrainings nach den Richtlinien des DVR und übernehmen die Teilnehmergebühren teilweise oder ganz. Grundsätzlich muss im Vorfeld bei der zuständigen Berufsgenossenschaft ein Antrag gestellt werden. Näheres zu den unterschiedlichen Zuschussverfahren erfahren Sie auf den jeweiligen Seiten der Berufsgenossenschaften. Mehr zur Unterstützung für Junge Fahrende durch Landkreise erfahren Sie hier.

Trainiert wird mit dem eigenen Fahrzeug. Der Versicherungsschutz gilt nur innerhalb der Fahraufgabe, soweit keine grobe Fahrlässigkeit vorliegt und sofern den Anweisungen der Trainerin/des Trainers nicht zuwider gehandelt wurde. In der Teilnahmegebühr ist eine Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 500 EUR (Pkw) bzw. 1.000 EUR (Motorrad) inbegriffen, max. Schadenshöhe jeweils 35.000 EUR.

Die Grundlage

Dass es sich hierbei um kein Schnellfahrertraining handelt, liegt auf der Hand. Vielmehr soll die Fahrtechnik in Ausnahmesituationen trainiert werden. Das Erfahren der eigenen Grenzen im Umgang mit dem Fahrzeug steht im Vordergrund.

Die Ziele

Risiken rechtzeitig erkennen, durch vorausschauende und angepasste Fahrweise mindern oder sogar vermeiden, sowie durch Wissen und Fahrzeugbeherrschung bewältigen.

Was wird im Rahmen des Sicherheitstrainings vermittelt?
Vier Hauptthemen stehen auf dem Trainings-Fahrplan:

  • Psychologie und Wahrnehmung im Straßenverkehr als Grundlage besserer Gefahrenerkennung und -einschätzung
  • Fahrbahnzustände und die erforderliche, darauf abgestimmte Fahrweise
  • Bremsen mit den Schwerpunkten "Einschätzen des richtigen Brems- bzw. Anhalteweges" und "Bremstechnik"
  • Kurven unter Berücksichtigung der Aspekte Blicktechnik, Geschwindigkeit und Fahrtechnik
  • Ausweichen bei plötzlich auftretenden Hindernissen

Innerhalb dieser Themen werden jeweils Gefahrenlehre, Fahrphysik und Fahrpraxis behandelt. Hört sich trocken an, ist aber genau das Gegenteil. Wörtlich zu nehmen z.B. bei den Trainingseinheiten, die auf nasser Fahrbahn stattfinden. Wenn bereits selbst kritische Situationen erlebt wurden, kann auch das ins Training einfließen und die richtigen Verhaltensweisen können gemeinsam erarbeitet und trainiert werden.

Aktives Erfahren statt passiver Unterricht

Worauf es ankommt, ist letztlich das Fahrverhalten. Deshalb bleibt es beim Training nicht bei der grauen Theorie. Natürlich müssen Ursachen und physikalische Zusammenhänge verstanden werden und sind Trainingsbestandteil. Es gibt aber keine reinen Unterrichtsblöcke. Langeweile kommt also bestimmt nicht auf, im Gegenteil!

Kontakt

Karsten Völkening

Tel.: 0511 35772683

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