Kampagne Radverkehr

Heikle Situationen aus der Sicht von Lkw-, Pkw- und Radfahrenden hautnah erleben. Vom toten Winkel bis hin zum Geisterradler.

VIRTUAL-REALITY FÜR MEHR VERKEHRSSICHERHEIT

Ab sofort können in Niedersachsen über die Verkehrswacht virtuell Konflikt- und Gefahrensituationen erlebt werden. Umgesetzt wird dabei die speziell entwickelte Virtual-Reality-Anwendung #AUGENBLICKWINKEL360 der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Dazu wurden zuvor in Köln und Umgebung insgesamt 13 Konflikt- und Gefahrensituationen zwischen Lkw-, Pkw- und Radfahrenden gedreht, welche als Videos in der 360-Grad-Rundumsicht zur Verfügung stehen.

Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann dazu: „Um die Zahl der toten und verletzten Fahrradfahrer signifikant zu senken und die Verkehrssicherheit zur erhöhen, müssen wir vor allem bei Kindern und Jugendlichen tiefgreifende Präventionsarbeit leisten. Der Einsatz von VR-Brillen ist dabei der perfekte Einstieg, um auf innovative Art und Weise ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr zu vermitteln: Sie zeigen mithilfe von VR-Filmen Konflikt- und Gefahrsituationen im Radverkehr und simulieren realitätsgetreu, welche Folgen durch Ablenkung oder Unachtsamkeit entstehen können. Dieses Projekt ist daher eine wertvolle und wichtige Maßnahme, um junge Fahrradfahrer zu sensibilisieren. Außerdem verbindet es zwei wesentliche Schwerpunkte der Arbeit des niedersächsischen Verkehrsministeriums - Digitalisierung und Verkehrssicherheit. Daher freut es mich ganz besonders, die VR-Brillen heute zusammen mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht, Herrn Bartling, vorzustellen.“

Heiner Bartling ergänzend: „Präventionsarbeit an Schulen und generell im Bereich des Radverkehrs ist eine Hauptaufgabe der Verkehrswachten in Niedersachsen. Mit Hilfe der VR-Brillen lassen sich nun heikle Situationen aus verschiedenen Perspektiven im virtuellen Raum, in welchem es keine realen Konsequenzen gibt, hautnah erleben und damit leichter ein Lernerfolg erreichen.
An Verkehrssicherheitstagen, bei Veranstaltungen und Trainingsprogrammen zum Radverkehr oder bei der vielfältigen Präventionsarbeit in Schulen werden die VR-Brillen in Zukunft einen großen Mehrwert bieten und die Basis für viele Diskussionseinstiege in der Aufklärungsarbeit und für mehr Sicherheit im Radverkehr legen.“

Hintergrundinformationen zu den VR-Filemen und dem Projekt der BASt #AUGENBLICKWINKEL360 können Sie hier finden.

Kontakt

Dipl.-Päd. Susanne Osing

Mobilitätserziehung im Elementar- und Primarbereich

Tel.: 0511-35 77 26 81

Fax: 0511-35 77 26 82

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