Projekt "Die supergeheime Bannzone" – Ein innovatives Verkehrssicherheitsspiel für Drittklässler

22.08.19

Projekt "Die supergeheime Bannzone"

Hannover (22.08.2019) – Die Verkehrswachtstiftung Niedersachsen und das Niedersächsische Kultusministerium haben am (heutigen) Donnerstag das Projekt „Die supergeheime Bannzone“ vorgestellt. Das Verkehrssicherheitsprojekt zielt darauf ab, den Schulweg für Kinder zum Erlebnis zu machen und sie zu motivieren, den Weg zur Schule eigenständig zurückzulegen. Dies soll mit einem von der Identitätsstiftung entwickelten Spiel zur selbständigen Mobilität erreicht werden. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Kultusministerium sowie der BKK Salzgitter und TUI BKK entwickelt. Den Startschuss für die Erprobungsphase des Spiels für 200 Grundschulklassen des 3. Jahrgangs in Niedersachsen hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne gegeben.

„Die supergeheime Bannzone“ richtet sich an Kinder der dritten Klassen und fordert diese mit Spiel und Freude zur nachhaltigen und aktiven Mobilität auf. Zentrales Element des Spiels ist ein fiktiver Bannkreis, der ca. 250 Meter um die Schule gezogen wird. An den Eingängen ist jeweils das Bannzonen-Kreidezeichen auf dem Boden angebracht. Innerhalb des Bannkreises bewegen sich die Kinder möglichst zu Fuß.
„Die Bannzone ist supergeheim. Die Eingänge in die Bannzone erkennen Eingeweihte an einem Zeichen. In der Bannzone dürfen keine Autos fahren. Weil das aber trotzdem dauernd passiert, ist das Energielevel in der Bannzone total nach unten gefallen. Die Wesen, die in der Bannzone leben, sind ganz durcheinander. Erdinchen, die Älteste und Weiseste von ihnen, wendet sich an die Kinder und bittet sie um ihre Unterstützung: Wenn die Kinder zu Fuß, in die Bannzone kommen, kann das Energielevel wieder steigen.“ So fängt die Geschichte zur supergeheimen Bannzone an.

„Die Förderung einer nachhaltigen und sicheren Mobilität an niedersächsischen Schulen ist eine wichtige Aufgabe. Mit dem Projekt wollen wir daher eine neue spielerische Art der Verkehrserziehung ausprobieren, bei der das Thema Rücksichtnahme eine wichtige Rolle spielt. Die Schulen bekommen damit eine weitere Anregung, um die selbstständige Mobilität ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern“, betonte Kultusminister Grant Hendrik Tonne.

Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen, ergänzte: „Der Gedanke hinter dem Spiel ist innovativ. Eigentlich brachte uns der dichte Verkehr am Morgen vor den Schulen, die sogenannten Elterntaxis, auf die Idee, etwas zu entwickeln, dass die Kinder motiviert, wenigstens einen Teil ihres Schulweges selbständig zurückzulegen. Wir hoffen, dass die Eltern die Kinder unterstützen und ihnen den entsprechenden Freiraum zugestehen.“

Das Projekt ist mit finanzieller Unterstützung der BKK Salzgitter und der TUI BKK zustande gekommen.

„Wir sind gespannt auf die Erprobungsphase und die anschließende Evaluation des Spiels“, freut sich der Vorstand der BKK Salzgitter und TUI BKK, Matthias Frenzel. Die Betriebskrankenkassen möchten die Aspekte Bewegung und Gesundheit unterstützen. Laut Frenzel ist das mittlerweile schon im Kindesalter wichtig: „Bewegung ist immens wichtig für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung.“
Die Erkenntnisse aus der Erprobungsphase werden 2020 ausgewertet und sollen im Anschluss niedersachsenweit verfügbar sein.

Kontakt

Beata Fidura-Richter

Assistenz der Geschäftsleitung

Tel.: 0511-35 77 26 80

Fax: 0511-35 77 26 82

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