Fahren auf der Autobahn

Viele Autofahrer beunruhigt schon alleine der Gedanke, auf eine Autobahn aufzufahren, geschweige denn sich dort über mehrere Kilometer zu bewegen. Doch wenn man ein paar Dinge beachtet, gibt es keinen Grund zur Sorge.

Beschleunigungsspur

Der kritischste Moment ist tatsächlich das Auffahren auf die Autobahn; der Wechsel vom Beschleunigungsstreifen auf die rechte Fahrspur der Autobahn kann Gefahren in sich bergen. Das wichtigste ist, dass man den Beschleunigungsstreifen auch wirklich zum Beschleunigen nutzt, damit man beim Einfädeln mit zu niedriger Geschwindigkeit keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet.

Also: Keine Angst vorm Gasgeben auf der Beschleunigungsspur! Beim Einfädeln auf die rechte Autobahnspur sollte man niemals den Schulterblick vergessen, denn hier gibt es kein Reißverschlussverfahren, die Fahrzeuge auf der rechten Spur haben immer Vorfahrt.

Überholen

Gleiches gilt natürlich auch beim Überholen auf der Autobahn. Nie den Schulterblick vernachlässigen, denn nur so kann man ausschließen, dass sich beim Spurwechsel noch ein Fahrzeug im toten Winkel des Außenspiegels befindet. Wie auch auf der Beschleunigungsspur sollte man beim Überholen zügig Gas geben, um durch den Überholvorgang den nachfolgenden Verkehr nicht zu behindern.

Seit 2004 wird für das Überholen mit zu geringer Differenzgeschwindigkeit sogar ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und 1 Punkt im Verkehrszentralregister verhängt. Gleichzeitig sollte man sich natürlich nicht durch offensichtliches Drängeln provozieren lassen. Niemand ist gezwungen nach dem ersten überholten Fahrzeug sofort wieder nach rechts einzuscheren.

Wenn man z.B. ein paar Lkws auf einmal überholen möchte, sollte man dies getrost bis zu Ende machen, und sich nicht mit einem Bremsmanöver zwischen zwei Lkws quetschen.

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