Thema des Monats

weitere interessante Informationen finden Sie unter der Rubrik:

Lichttest 2020

Beim Lichttest 2020 können Autofahrer vom 1. bis zum 31. Oktober kostenlos ihre Kfz-Beleuchtung checken lassen damit diese unbeschadet durch die dunkle und trübe Jahreszeit kommen.
Kleine Mängel werden sofort behoben. Nur zu ersetzenden Teilen müssen bezahlt werden. I
st alles in Ordnung, gibt esdie Licht-Test-Plakette 2020 für die Windschutzscheibe.
Überprüfungen sind möglich bei fast allen Kfz-Werkstätten, dem TÜV oder der Dekra.

Eine einwandfrei funktionierende Beleuchtung ist notwendig, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen und selbst gesehen zu werden. Außerdem ist es wichtig, dass die Scheinwerfer optimal eingestellt sind, damit der Gegenverkehr nicht unnötig geblendet wird. Das ist natürlich gerade in der dunklen Jahreszeit von großer Bedeutung.

"Tippen tötet" neue Kampagne zur Nutzung des Handys am Steuer

In Niedersachsen wurde eine neue Kampagne „Tippen tötet“ zur Benutzung des Handys am Steuer neu aufgelegt.

Kurz mal eine Telefonnummer ins Handy eintippen? Eben schnell die SMS lesen? Ein Autofahrer, der bei Tempo 50 km/h für nur eine Sekunde auf sein Handy blickt, fährt 14 Meter im „Blindflug“; bei vier Sekunden wird also eine Strecke von 56 Metern zurückgelegt.

Der Niedersächsische Verkehrsminister Bernd Althusmann gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht (früherer Innenminister) Heiner Bartling und dem Landespolizeipräsidenten Axel Brockmann stellen eine Neuauflage der vor sechs Jahren gestarteten Kampagne „Tippen tötet“ vor. Es werden bei dieser Aktion mehrere knallgelbe Plakate, Banner und Piktogramme gezeigt, man will alle Verkehrsteilnehmer für die Risiken bei der Nutzung von Smartphones bzw. Handys sensibilisieren.

Der Polizeichef Brockmann kündigte bei der Kampagne an, in Zukunft verstärkt Verkehrskontrollen durchzuführen. Bei Verstößen werden Bußgelder und Punkte in Flensburg fällig.

Folgende Bestimmungen gelten für die Benutzung von Mobiltelefonen im öffentlichen Straßenverkehr

  • Mobiltelefone dürfen während der Fahrt nicht ohne Freisprecheinrichtung benutzt werden. Das gilt auch, wenn der Fahrer/ die Fahrerin angerufen wird.
  • Bei stehenden Fahrzeugen darf das Handy erst verwendet werden, wenn der Motor abgestellt worden ist. Deshalb ist auch das Telefonieren vor roten Ampeln oder bei „Stopp and go“ auf der Autobahn nicht zulässig. Im Stau darf erst zum Mobiltelefon gegriffen werden, wenn das Fahrzeug für längere Zeit steht und der Motor abgestellt worden ist.
  • Bei Verstößen muss man als Kraftfahrzeugführer (einschließlich Motorrad- und Rollerfahrer) mit einem Bußgeld von € 100 und einem Punkt im Verkehrsregister rechnen.
  • Diese Bestimmungen gelten auch für Fahrradfahrer. Hier ist bei Missachtung ein Verwarnungsgeld von € 55 zu zahlen.

 

weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei der Landesverkehrswacht unter dem Punkt "Bleib wachsam -Tippen tötet"

 

Fahrradfahren: Immer mit Helm ? !

Über 70 Prozent der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer haben 2019 keinen Schutzhelm getragen.

Die Helmtragequote bei Radfahrenden ist über alle Altersklassen hinweg seit der Vorjahreserhebung auf fast 30 Prozent gestiegen und erreicht damit ihren bisherigen Höchststand.

Eine Helmpflicht besteht in Deutschland nicht. Dennoch ist es dringend zu empfehlen, freiwillig einen Helm zu tragen. Er vermeidet zwar keine Unfälle, mildert aber in vielen Fällen die Folgen. Rund 40 Prozent der bei Unfällen verletzten Radfahrer erleiden Kopfverletzungen. Mehr als 80 Prozent der schweren Kopfverletzungen beim Radfahren ließen sich durch das Tragen eines Helms vermeiden.

In der öffentlichen Diskussion wird die Forderung auch immer wieder erhoben, z.B. von Unfallchirurgen, die täglich mit den Folgen von Fahren ohne Helm konfrontiert werden.

Änderung der Straßenverkehrsordnung trat am 28. April 2020 in Kraft

Die umfassende Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie der neue Bußgeldkatalog sind am 28. April 2020 in Kraft getreten.

Die neuen und schärferen Regeln bei zu schnellem Fahren: innerorts 21 km/h und außerorts 26 km/h reichten für ein einmonatiges Fahrverbot. Wegen eines Formfehlers tauchten rechtlich Bedenken bei der Formulierung für ein Fahrverbot auf. Der Bund hat deswegen erklärt, dass die neuen Regeln bei zu schnellem fahren nichtig sind. Es gelten nun die alten Regeln: Fahrverbot kassiert derjenige, der innerorts 31 km/h und außerorts 41 km/h zu schnell unterwegs ist.

Hier die wichtigsten Änderungen der neuen StVO - die aber trotzdem gelten - im Überblick:

Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt ­aktuell 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Deutlich härter werden künftig vor allem Fahrer bestraft, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen: mindestens 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Falsches Halten und Parken
Parken auf Geh- und Radwegen                                  55,00 €
Parken vor oder min einer Feuerwehrzufahrt             55,00 €
Parken und Halten in der zweiten Reihe                      55,00 €
Parken auf einem Parkplatz für Schwerbehinderte    55,00 €

Abstand zu Fussgängern, Fahrrädern und Elektrofahrzeugen einhalten für mehr Sicherheit

Beim Überholen mit Kraftfahrzeugen von zu Fuß gehenden, Rad fahrenden und Elektrokleinstfahrzeug führenden der ausreichende Seitenabstand innerorts mindestens 1,5 Meter und außerorts mindestens 2 Meter betragen muss. Kann dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden, ist das Überholen generell nicht erlaubt.
Durch vorausschauendes Fahren könne rechtzeitig die Geschwindigkeit verringert und die Überholung verzögert werden. Am besten sei, von vornherein immer die 2 Meter Abstand einzuhalten, um eine Gefährdung bestmöglich auszuschließen.

Viele weitere und wichtige Informationen zum Thema Bußgeldkatalog 2020 finden Sie unter

Rettungsgasse rettet Leben

Die Verkehrssicherheitskampagne „Rettungsgasse“ wurde im Juni 2019 in Garbsen an der A 2 vorgestellt. Beteiligt waren das Niedersächsische Innenministerium mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., der ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, die Johanniter Unfall-Hilfe e.V. sowie die Polizei Niedersachsen.

Es gilt also bei einem Stau: Alle Fahrzeuge auf der linken Spur ordnen sich möglichst weit links ein, alle anderen fahren nach rechts. Der Seitenstreifen muss freigehalten werden.

hier video: "Rettungsgasse bei Staubildung"

hier noch ein video: "Rettungsgasse richtig bilden - Kurzinfo"

Ab 01. Januar 2020 traten Veränderungen in der Straßenverkehrsordnung (StVO) u.a. in Bezug auf das Bilden von einer Rettungsgasse in Kraft.

Wer sich nicht daran hält bei einem Stau den Rettungskräften und der Polizei Platz zu machen, kassiert neben zwei Punkten in Flensburg ein Bußgeld in Höhe von 200,00 Euro sowie einen Monat Fahrverbot. Insbesondere diejenigen, die eine Rettungsgasse für sich nutzen und durchfahren, müssen mit einem Bußgeld in Höhe von 240,00 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatlichen Fahrverbot rechnen.

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Präventionskampagne gegen „Unfallflucht“ bei sogenannten Parkplatzremplern

Am 16.03.2017 hat Herr Minister Boris Pistorius die Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem Zusammenhang wurde auf die Entwicklung und den aktuellen Stand zum „Unerlaubten Entfernen vom Unfallort“ eingegangen und hierzu der Start einer landesweiten Präventionskampagne bekanntgegeben.

Gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. soll auf die steigende Anzahl der Unfallfluchten und mit Tipps auf das „korrekte Verhalten“ hingewiesen werden.

Dazu sind in einem ersten Schritt 10.000 Postkarten und ein Videoclip von der Landesverkehrswacht produziert worden. Ergänzend ist geplant, Plakate (A1-Format) zur Verfügung zu stellen.

Die Zahl der Unfallfluchten steigt in Niedersachsen seit Jahren an. Lt. der Verkehrsunfallstatistik waren es 2007 noch 39818 Fälle, lag die Zahl 2016 schon bei 48.341. Inzwischen kommt es bei fast jedem fünften Unfall in Niedersachsen zur Fahrerflucht und damit zur Straftat.

Bei Unfällen mit Verletzten ist die Zahl der Unfallflüchtigen gesunken, bei den Parkplatzremplern allerdings steigt sie stark an. Grund für die steigende Zahl der Unfallfluchten ist aus Sicht der Verkehrswacht nicht unbedingt nur zunehmende Rücksichtslosigkeit im Verkehr. In immer besser schallisolierten und gedämpften Autos fällt ein kleiner Rempler auf dem Parkplatz dem Fahrer nicht immer auf. Und die Fahrzeuge werden in den Außenmaßen größer als noch vor Jahren – die Parkflächen aber nicht angepasst. Dass es eine Unfallflucht wird, liegt daran, dass nicht lange genug gewartet wird oder die Menschen nicht wissen, wie sie sich richtig verhalten müssen.

Nach dem Motto „bleiben Sie fair – wählen Sie 110“ gibt die sog. „Rumms-Karte“ Vorder- und Rückseite - Tipps zum richtigen Verhalten nach einem Missgeschick mit Ihrem Auto oder dem Einkaufswagen!

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