Thema des Monats

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Die Verkehrswacht Uslar e.V. wünscht allen Straßenverkehrsteilnehmern - ob klein oder groß, ob unmotorisiert oder motorisiert - eine ruhige Adventzeit sowie eine besinnliche Weihnachtszeit und zu jeder Zeit ein sicheres, faires und entspanntes Miteinander auf allen Straßen und Wegen!

Verkehrswacht sorgt sich um Mofa-Fahrer

Die Verkehrswacht Uslar macht sich Sorgen um die Sicherheit der Schüler, die mit dem Mofa zur Sollingschule in Uslar fahren. Grund: Autofahrer haben sich bei der Verkehrswacht gemeldet, weil die Zweiradfahrer wegen der dunklen Kleidung kaum zu sehen sind.
Viele würden schwarze Kleidung tragen und seien bei Dunkelheit oder Nebel kaum zu sehen. Die Verkehrswacht rät deshalb helle oder reflektierende Kleidung zu tragen.
Es bleibt zu hoffen, dass Eltern und Lehrer Einfluss nehmen. Ansprechpartner und Tippgeber der Verkehrswacht ist Bärbel Schöfer, Tel. 05571-2774

Gefahren für Auto- und Motorradfahrer im Herbst und Winter

Licht

Die dunkle Jahreszeit kommt wieder. Die Tage werden kürzer und es ist höchste Zeit die Beleuchtung an den Fahrzeugen zu überprüfen. Kostenlose Lichtests werden im Oktober vom ADAC und vielen Werkstätten angeboten. Diese Überprüfungen und eventuelle Einstellungen dienen der eigenen Sicherheit wie auch anderen Verkehrsteilnehmern.

Wer bei Sichtbehinderung durch Nebel, Schneefall oder Regen außerhalb geschlossener Ortschaften am Tage nicht mit Abblendlicht fährt, kann mit einem Bußgeld von 40,00 Euro belangt werden.

Nebel

Bei Sichtweiten unter 50 Metern erlaubt der Gesetzgeber eine Geschwindigkeit von nur 50 km/h – auch auf Autobahnen. Der Abstand zwischen den Leitpfosten beträgt auf Landstraße, Bundesstraßen und Autobahnen 50 Meter. Bei einer Sicht von unter 50 Metern darf die Nebelleuchte eingeschaltet werden und auch bei starkem Nebel. Ansonsten droht ein Bußgeld von 15,00 Euro.

Wildunfälle

Mehr als 200.000 Wildunfälle werden bei den Versicherungen gemeldet. Durch die abgeernteten Felder kommt es in den Morgen- und Abendstunden zu Wildwechsel. Die Tiere finden nicht mehr genug Schutz und überqueren auf der Flucht in die schützenden Wälder. Hier gilt: mit Weitsicht fahren, Fuß vom Gas und bremsbereit sein.

Wenn es trotzdem zu einem Unfall kommt ist die Unfallstelle zu sichern, die Polizei muß informiert werden (auch wenn das Tier geflüchtet ist), wichtig ist eine Bescheinigung von der Polizei über den Wildunfall – sonst zahlt evtl. nicht die Versicherung. Angefahrene Tier nicht berühren, sie könnten auskeilen oder Krankheiten übertragen; auf keinen Fall darf das getötete Wild mitgenommen werden, dieses ist strafbar und gilt als Wilderei.

Reifen

Die Reifen sollten besonders jetzt überprüft werden. Bei abgefahrenen Reifen droht bei Nässe Aquaplaning. Auf Nummer sicher geht, wer Sommerreifen ab zwei und Winterreifen bei 4 Millimeter Profiltiefe ersetzt.

Rutschgefahr

Besonders im Herbst ist sie eine oft unterschätzte Gefahr bei Nässe, Laub, Fallobst oder Ackerschmutz. Auch morgens bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist mit Glättebildung zu rechnen.  Hier gilt vorausschauend fahren und Fuß vom Gas.

Wildunfälle

Im Herbst und im Frühjahr ist die Gefahr von Wildwechsel besonders groß. Autofahrer sollten entlang von Wald- und Feldrändern besonders vorsichtig fahren.

Grundsätzlich muss zu jeder Tages und Nachtzeit mit Wildwechsel gerechnet werden. Viele Tiere, zum Beispiel Rehe, sind vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung besonders aktiv. Wo das Verkehrszeichen „Wildwechsel“ steht ist das Risiko besonders hoch.

Generell gilt bei Wild auf der Straße: abblenden, abbremsen und hupen. Bei grellem Scheinwerferlicht verharren die Tiere meist regungslos. Auch wenn das Tier die Fahrbahn verlassen hat, sollten Autofahrer nur langsam weiterfahren. Wildtiere leben oft in Gruppen, sodass plötzlich noch Nachzügler auftauchen können. Wenn sich die Kollision nicht vermeiden lässt empfiehlt sich ein kontrollierter Aufprall. Autofahrer sollten dann das Lenkrad gut festhalten, geradeaus fahren und dabei mit maximaler Kraft bremsen. Wer ausweicht, gefährdet den Gegenverkehr bzw. riskiert einen Unfall.

Nach Wildunfällen sollten Autofahrer das Warnblinklicht einschalten, eine Warnweste anziehen und die Unfallstelle mit einem Warndreieck sichern. Wenn Personen verletzt wurden, müssen Hilfsmaßnahmen eingeleitet werden. In jedem Fall sollte die Polizei oder der Jagdpächter informiert werden. Auch wenn kein sichtbarer Schaden entstanden ist, muss aus Tierschutzgründen die Polizei oder der Jäger benachrichtigt werden um das verletztes Wild aufzuspüren und es gegebenenfalls von seinem Leiden erlösen.

Rettungsgasse rettet Leben

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat im Juni 2019, die Verkehrssicherheitskampagne „Rettungsgasse“ an der Autobahnraststätte in Garbsen an der A2 vorgestellt.

Bei der Kampagne kooperiert das Innenministerium mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. sowie der Polizei Niedersachsen. Die Kampagne startete mit Beginn der Sommerferien in Niedersachsen.

Präventionskampagne gegen „Unfallflucht“ bei sogenannten Parkplatzremplern

Am 16.03.2017 hat Herr Minister Boris Pistorius die Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem Zusammenhang wurde auf die Entwicklung und den aktuellen Stand zum „Unerlaubten Entfernen vom Unfallort“ eingegangen und hierzu der Start einer landesweiten Präventionskampagne bekanntgegeben.

Gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. soll auf die steigende Anzahl der Unfallfluchten und mit Tipps auf das „korrekte Verhalten“ hingewiesen werden.

Dazu sind in einem ersten Schritt 10.000 Postkarten und ein Videoclip von der Landesverkehrswacht produziert worden. Ergänzend ist geplant, Plakate (A1-Format) zur Verfügung zu stellen.

Die Zahl der Unfallfluchten steigt in Niedersachsen seit Jahren an. Lt. der Verkehrsunfallstatistik waren es 2007 noch 39818 Fälle, lag die Zahl 2016 schon bei 48.341. Inzwischen kommt es bei fast jedem fünften Unfall in Niedersachsen zur Fahrerflucht und damit zur Straftat.

Bei Unfällen mit Verletzten ist die Zahl der Unfallflüchtigen gesunken, bei den Parkplatzremplern allerdings steigt sie stark an. Grund für die steigende Zahl der Unfallfluchten ist aus Sicht der Verkehrswacht nicht unbedingt nur zunehmende Rücksichtslosigkeit im Verkehr. In immer besser schallisolierten und gedämpften Autos fällt ein kleiner Rempler auf dem Parkplatz dem Fahrer nicht immer auf. Und die Fahrzeuge werden in den Außenmaßen größer als noch vor Jahren – die Parkflächen aber nicht angepasst. Dass es eine Unfallflucht wird, liegt daran, dass nicht lange genug gewartet wird oder die Menschen nicht wissen, wie sie sich richtig verhalten müssen.

Nach dem Motto „bleiben Sie fair – wählen Sie 110“ gibt die sog. „Rumms-Karte“ auf der Rückseite Tipps zum richtigen Verhalten nach einem Missgeschick mit Ihrem Auto oder dem Einkaufswagen!

"Tippen tötet" - Verkehrssicherheits-Kampagne in Niedersachsen

Autofahren und dabei zwischendurch immer wieder auf das Handy schauen, vielleicht um zu telefonieren, SMS lesen oder schreiben, E-Mails schreiben oder  lesen, geht das?
Diese Einstellung haben immer mehr Autofahrerinnen und Autofahrer und bringen damit sich und andere in Lebensgefahr. Jede Autofahrerin und jeder Autofahrer sollte sich bewusst sein das eine Sekunde Ablenkung genügt, um bei 50 km/h 14 Meter im  Blindflug unterwegs zu sein.

Vor zwei Jahren wurde daher in Hannover die landesweite Verkehrssicherheits-Kampagne „Tippen tötet“ gestartet. Auf dem Messeschnellweg entrollten die Staatssekretärin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens, Landespolizeipräsident Uwe Binias, Heiner Bartling, Innenminister a. D. und Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. sowie Dr. Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbands Erdöl und Erdgasgewinnung e. V. die ersten zwei Spannbänder.

Zwar lässt sich der Erfolg nicht in direkt gesenkten Unfallzahlen messen, eine hohe Aufmerksamkeit hat die Kampagne „Tippen tötet“ allerdings bereits erzielt. Ein großes Medienecho sowie zahlreiche Anfragen, sich der Kampagne anzuschließen – sogar aus dem europäischen Ausland – zeigen den großen Erfolg der Kampagne. Die Initiative, die über die Gefahren bei der Nutzung von Mobilfunkgeräten oder anderen elektronischen Geräten, vorrangig beim Führen von Kraftfahrzeugen, aufklären und sensibilisieren soll, wurde so zu einer Erfolgskampagne.

Am 25.November 2016 wurden die Sieger des  erstmals duchtgeführten Videoklip-Wettbewerbs zur Kampagne "Tippen tötet"gekührt. Die drei ausgezeichneten Video-Klips können angesehen werden:

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