Thema des Monats

weitere interessante Informationen finden Sie unter der Rubrik:

Fahrverhalten im Herbst – bei Dunkelheit, Laub, Nässe und Nebel

Der Übergang von Sommer oder Herbst und dem damit verbundenen Wetterwechsel kommt schleichend und ist für Autofahrer meist nicht sofort bemerkbar. Zudem kann die morgens und abends tiefstehende Sonne die Sicht vieler Autofahrer stark beeinflussen. Umso wichtiger ist es , dass man sein Fahrverhalten frühzeitig anpasst, damit ein Unfall verhindert werden kann. Es geht dabei um vorausschauendes und bewusstes Fahren, denn im Herbst können sich  beispielsweise die Bremswege verlängern, da die Fahrbahn nass ist und Laub oder Fallobst auf der Fahrbahn liegt und somit die Rutschgefahr erhöht wird. Es empfiehlt sich die Fahrgeschwindigkeit stets an die Wetterbedingungen anzupassen und sich auf jede noch so kleine Gefahr einzustellen. Mit Glatteis ist auch schon im Herbst zu rechnen z.B. bei Brücken und Waldschneisen. Eine besondere Gefahr bei Autofahren im Herbst kann der Nebel sein. Im Nebel oder einer Nebelwand sollte nie abrupt abgebremst werden, da sonst ein hohes Risiko besteht, in einen Auffahrunfall verwickelt zu werden. Die Nebelschlussleuchte darf erst angeschaltet werde, wenn die Sichtweite weniger als 50 Metern beträgt.

"Tippen tötet" neue Kampagne zur Nutzung des Handys am Steuer

In Niedersachsen wurde eine neue Kampagne „Tippen tötet“ zur Benutzung des Handys am Steuer neu aufgelegt.

Kurz mal eine Telefonnummer ins Handy eintippen? Eben schnell die SMS lesen? Ein Autofahrer, der bei Tempo 50 km/h für nur eine Sekunde auf sein Handy blickt, fährt 14 Meter im „Blindflug“; bei vier Sekunden wird also eine Strecke von 56 Metern zurückgelegt.

Der Niedersächsische Verkehrsminister Bernd Althusmann gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht (früherer Innenminister) Heiner Bartling und dem Landespolizeipräsidenten Axel Brockmann stellen eine Neuauflage der vor sechs Jahren gestarteten Kampagne „Tippen tötet“ vor. Es werden bei dieser Aktion mehrere knallgelbe Plakate, Banner und Piktogramme gezeigt, man will alle Verkehrsteilnehmer für die Risiken bei der Nutzung von Smartphones bzw. Handys sensibilisieren.

Der Polizeichef Brockmann kündigte bei der Kampagne an, in Zukunft verstärkt Verkehrskontrollen durchzuführen. Bei Verstößen werden Bußgelder und Punkte in Flensburg fällig.

Folgende Bestimmungen gelten für die Benutzung von Mobiltelefonen im öffentlichen Straßenverkehr

  • Mobiltelefone dürfen während der Fahrt nicht ohne Freisprecheinrichtung benutzt werden. Das gilt auch, wenn der Fahrer/ die Fahrerin angerufen wird.
  • Bei stehenden Fahrzeugen darf das Handy erst verwendet werden, wenn der Motor abgestellt worden ist. Deshalb ist auch das Telefonieren vor roten Ampeln oder bei „Stopp and go“ auf der Autobahn nicht zulässig. Im Stau darf erst zum Mobiltelefon gegriffen werden, wenn das Fahrzeug für längere Zeit steht und der Motor abgestellt worden ist.
  • Bei Verstößen muss man als Kraftfahrzeugführer (einschließlich Motorrad- und Rollerfahrer) mit einem Bußgeld von € 100 und einem Punkt im Verkehrsregister rechnen.
  • Diese Bestimmungen gelten auch für Fahrradfahrer. Hier ist bei Missachtung ein Verwarnungsgeld von € 55 zu zahlen.

 

weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie bei der Landesverkehrswacht unter dem Punkt "Bleib wachsam -Tippen tötet"

 

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