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Fußgänger - Tipps für die dunkle Jahreszeit

Bei Dunkelheit, Dämmerung und schlechten Witterungsverhältnissen sind Fußgänger im Straßenverkehr besonders gefährdet, da sie oft erst sehr spät von den Fahrzeugführern erkannt werden.

Während ein dunkel gekleideter Fußgänger auf eine Entfernung von 30 Metern wahrgenommen wird, ist eine Person mit reflektierender Kleidung schon aus 130 bis 160 Metern Entfernung zu sehen. Für Radfahrer, erwachsene Fußgänger und insbesondere Kinder nimmt die Unfallhäufigkeit in der dunklen Jahreszeit enorm zu, berichten Verkehrsexperten.

Hier Tipps der Verkehrswacht:

  • Tragen Sie im Dunkeln stets helle und kontrastreiche Kleidung, damit sie für andere Verkehrsteilnehmer schon aus der Ferne zu erkennen sind.
  • Wenn Sie auf Ihren dunklen Wintermantel nicht verzichten wollen, binden Sie sich zumindest einen hellen Schal um oder tragen Sie reflektierende Elemente.
  • Benutzen Sie im Regen leuchtende Capes oder reflektierende Schirme.
  • Außerhalb geschlossener Ortschaften müssen Fußgänger auf der Seite gehen, auf der ihnen die Autos entgegen kommen nach dem Motto "links gehen, der Gefahr ins Auge sehen".
  • Als Fahrradfahrer sollten Sie auf die "Pflichtausstattung" Ihres Fahrrades achten und sich niemals ohne ordnungsgemäß funktionierendes Licht im öffentlichen Straßenverkehr fortbewegen.
  • Darüber hinaus ist es sehr hilfreich, zusätzlich reflektierende Bänder am Arm- oder Fußgelenk anzubringen.

Präventionskampagne gegen „Unfallflucht“ bei sogenannten Parkplatzremplern

Präventionskampagne gegen „Unfallflucht“ bei sogenannten Parkplatzremplern

Am 16.03.2017 hat Herr Minister Boris Pistorius die Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem Zusammenhang wurde auf die Entwicklung und den aktuellen Stand zum „Unerlaubten Entfernen vom Unfallort“ eingegangen und hierzu der Start einer landesweiten Präventionskampagne bekanntgegeben.

Gemeinsam mit der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. soll auf die steigende Anzahl der Unfallfluchten und mit Tipps auf das „korrekte Verhalten“ hingewiesen werden.

Dazu sind in einem ersten Schritt 10.000 Postkarten und ein Videoclip von der Landesverkehrswacht produziert worden. Ergänzend ist geplant, Plakate (A1-Format) zur Verfügung zu stellen.

Die Zahl der Unfallfluchten steigt in Niedersachsen seit Jahren an. Lt. der Verkehrsunfallstatistik waren es 2007 noch 39818 Fälle, lag die Zahl 2016 schon bei 48.341. Inzwischen kommt es bei fast jedem fünften Unfall in Niedersachsen zur Fahrerflucht und damit zur Straftat.

Bei Unfällen mit Verletzten ist die Zahl der Unfallflüchtigen gesunken, bei den Parkplatzremplern allerdings steigt sie stark an. Grund für die steigende Zahl der Unfallfluchten ist aus Sicht der Verkehrswacht nicht unbedingt nur zunehmende Rücksichtslosigkeit im Verkehr. In immer besser schallisolierten und gedämpften Autos fällt ein kleiner Rempler auf dem Parkplatz dem Fahrer nicht immer auf. Und die Fahrzeuge werden in den Außenmaßen größer als noch vor Jahren – die Parkflächen aber nicht angepasst. Dass es eine Unfallflucht wird, liegt daran, dass nicht lange genug gewartet wird oder die Menschen nicht wissen, wie sie sich richtig verhalten müssen.

Nach dem Motto „bleiben Sie fair – wählen Sie 110“ gibt die sog. „Rumms-Karte“ auf der Rückseite Tipps zum richtigen Verhalten nach einem Missgeschick mit Ihrem Auto oder dem Einkaufswagen!

"Tippen tötet" - Verkehrssicherheits-Kampagne in Niedersachsen

Autofahren und dabei zwischendurch immer wieder auf das Handy schauen, vielleicht um zu telefonieren, SMS lesen oder schreiben, E-Mails schreiben oder  lesen, geht das?
Diese Einstellung haben immer mehr Autofahrerinnen und Autofahrer und bringen damit sich und andere in Lebensgefahr. Jede Autofahrerin und jeder Autofahrer sollte sich bewusst sein das eine Sekunde Ablenkung genügt, um bei 50 km/h 14 Meter im  Blindflug unterwegs zu sein.

Vor zwei Jahren wurde daher in Hannover die landesweite Verkehrssicherheits-Kampagne „Tippen tötet“ gestartet. Auf dem Messeschnellweg entrollten die Staatssekretärin des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens, Landespolizeipräsident Uwe Binias, Heiner Bartling, Innenminister a. D. und Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. sowie Dr. Gernot Kalkoffen, Vorsitzender des Wirtschaftsverbands Erdöl und Erdgasgewinnung e. V. die ersten zwei Spannbänder.

Zwar lässt sich der Erfolg nicht in direkt gesenkten Unfallzahlen messen, eine hohe Aufmerksamkeit hat die Kampagne „Tippen tötet“ allerdings bereits erzielt. Ein großes Medienecho sowie zahlreiche Anfragen, sich der Kampagne anzuschließen – sogar aus dem europäischen Ausland – zeigen den großen Erfolg der Kampagne. Die Initiative, die über die Gefahren bei der Nutzung von Mobilfunkgeräten oder anderen elektronischen Geräten, vorrangig beim Führen von Kraftfahrzeugen, aufklären und sensibilisieren soll, wurde so zu einer Erfolgskampagne.

Am 25.November 2016 wurden die Sieger des  erstmals duchtgeführten Videoklip-Wettbewerbs zur Kampagne "Tippen tötet"gekührt. Die drei ausgezeichneten Video-Klips können angesehen werden:

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