Medienspiegel

Sicherheitsprogramm zum Schulweg

54 Jahre "knöllchen- und unfallfrei"!

Plakat-Aktion "Tipp, tipp, tot!"

aus NOZ vom 25.09.2018:

Saures für Temposünder

Schüler des Gymnasiums Bad Iburg belehren Autofahrer

Von Dominik Lapp

dola Bad Iburg. Zu schnelles Fahren ist gefährlich und das Übertreten von Geschwindigkeitsgrenzen kein Kavaliersdelikt – erst recht nicht vor einer Schule. Daran wurden etliche Autofahrer am Dienstagmorgen von Sechstklässlern des Gymnasiums Bad Iburg erinnert. In der Bielefelder Straße verteilten die Schüler in der 30er-Zone saure Zitronen an Temposünder.

Die Aktion „Saure Zitrone“ gibt es in Bad Iburg seit 2013. Sie ist ein Gemeinschaftsprojekt von Polizei, Verkehrswacht und Schule. „Es ist eine spielerische Maßnahme, mit der wir den Verkehrsunterricht mit Mathematik und Physik verbinden“, so Manuel Golus vom Gymnasium Bad Iburg. Für die Schüler ging es nämlich zuerst zum Theorieunterricht. Hier wurde ihnen vermittelt, wie schnell man fahren darf, wie sich der Bremsweg berechnet und wie sich dieser bei erhöhter Geschwindigkeit verlängert. „Bei 30 km/h beträgt der Bremsweg neun Meter, bei 50 km/h sind es schon 25 Meter“, erklärte Golus.

Mit Radarpistole

Nach der Theorie folgte die Praxis: Eine Schülergruppe positionierte sich mit zwei Polizisten und einer Radarpistole an der Bielefelder Straße direkt vor dem Gymnasium, eine zweite Gruppe wartete auf dem Schulparkplatz, um die herausgewinkten Autofahrer zu belehren. Dabei wurden sie von Peter Wenig und Thomas Göhrke von der Verkehrswacht unterstützt. „Die Aktion haben wir vor einigen Jahren gestartet und sind damit dann an die Schule herangetreten“, erläuterte Wenig.

Es dauerte am Dienstag nicht lange, bis das erste Auto herausgewinkt wurde. „War ich etwa zu schnell?“ Die junge Frau im Kleinwagen zeigte sich überrascht. „Ja, Sie sind 53 km/h gefahren“, entgegneten ihr die Schüler. Erlaubt sind 30 Stundenkilometer. „Deshalb überreichen wir Ihnen symbolisch diese Zitrone, weil wir sauer sind, dass Sie zu schnell unterwegs waren.“ Die einsichtige Frau biss mit verzerrtem Gesicht in die Zitrusfrucht und durfte weiterfahren. Normalerweise wären 80 Euro Bußgeld und ein Punkt in der Flensburger Verkehrssünderkartei fällig gewesen.

Doppelt so schnell wie erlaubt

So ging es den ganzen Morgen weiter, zahlreiche Temposünder wurden angehalten, der schnellste Fahrer war mit 60 km/h unterwegs. Statt 100 Euro Bußgeld und einem Punkt drohte auch ihm nur der Biss in eine Zitrone. „Ihr seid zu Recht sauer. Ich werde künftig auf meine Geschwindigkeit achten“, beteuerte eine Golf-Fahrerin, bei der 43 km/h gemessen wurden. Die fünf Euro, die sie für die Klassenkasse spenden wollte, durften die Schüler aber nicht annehmen. Ein Fahrer im Range Rover, der 46 km/h fuhr, zeigte sich ebenfalls einsichtig und wollte direkt 20 Euro spenden. Normalerweise hätte ihn ein Bußgeld von 35 Euro erwartet. Nur ein Mann im Opel zeigte sich uneinsichtig und genervt und wollte auch die Zitrone nicht entgegennehmen.

Insgesamt waren die Initiatoren wieder zufrieden mit der Aktion. Der Nebel am frühen Morgen sorgte aber dafür, dass in diesem Jahr deutlich weniger Leute zu schnell unterwegs waren als im Vorjahr. „Letztes Jahr kamen die Schüler mit den Belehrungen gar nicht hinterher, da stauten sich die herausgewinkten Autos auf dem Schulparkplatz“, so Manuel Golus.

aus "Bad Iburg aktuell", Juli/Aug. 2018:

Verkehrswacht ehrt zwei vorbildliche Kraftfahrer

Höhepunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung war die Ehrung von zwei vorbildlichen Kraftfahrern aus Bad Iburg durch den Vorsitzenden Heiner Thyssen.
Die Auszeichnung in „Silber mit Eichenkranz“ für 25-jähriges unfallfreies Fahren erhielt hierbei Philipp Maller, während Roger Christian Chmiel für 30-jähriges vorbildliches Verhalten die Auszeichnung in „Gold“ erhielt.

Übergabe der Move-it Boxen an die Iburger Kindergärten

Mit dem Fahrrad sicher unterwegs

NOZ-online vom 09.02.2018

Sicherheitstraining „Fit im Auto“ - Seniorenbeirat arbeitet mit Verkehrswacht zusammen
von Petra Pieper

Bad Iburg. Der Seniorenbeirat der Stadt Bad Iburg bietet den älteren Bewohnern des Ortes mehrere Veranstaltungen an: Ein Sicherheitstraining „Fit im Auto“, Informationsveranstaltungen zum Thema „Patientenrechte“ und „Patientenverfügung“ sowie einen Tagesausflug nach Hannover.

Beiratsvorsitzender Hartmut Baumann begrüßte in der ersten Sitzung des neuen Jahres Thomas Göhrke von der Verkehrswacht Bad Iburg, der ein Fahrsicherheitstraining für Senioren vorstellte.

Das halbtägige Programm „Fit im Auto“ wird in Kooperation von Landkreis, Polizei, Fahrschulen und Verkehrswacht angeboten.

In Gruppen von sechs Personen absolvieren die Teilnehmer nach kurzer theoretischer Einführung verschiedene praktische Übungen. Dazu lernen sie auf einem Verkehrsübungsplatz ihren eigenen Pkw und seine technischen Möglichkeiten, zum Beispiel neuartige Assistenzsysteme, besser kennen, üben Slalom fahren, bremsen, rangieren und einparken. Nach einer kleinen Pause geht es in einem zweiten Übungsteil um das Verhalten im realen Straßenverkehr auf öffentlichen Straßen. Drei Personen fahren in einem Fahrschulwagen mit Fahrlehrer, der während oder nach der Fahrt Tipps Hinweise gibt. Das Ganze laufe garantiert ohne Stress und Druck ab, sagte Göhrke, deshalb seien die Trainings auch immer sehr schnell ausgebucht.

Die nächsten Termine sind in Georgsmarienhütte am 20. April. und 3. August, jeweils von 9 bis 13 Uhr, sowie in Bad Rothenfelde am 9. Mai und 22. August von 13 bis 17 Uhr. Anmeldungen unter www.sicherheitstraining-osnabrueck.de oder Telefon 0541/ 501-1029. Die Kosten betragen 30 Euro pro Person. 
Wenn genügend Nachfrage in Bad Iburg bestehe, könne die Verkehrswacht Bad Iburg in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat eigene Termine vor Ort anbieten, regte Göhrke an. 
Eine am selben Abend neugebildete Arbeitsgruppe der Senioren wird sich darum kümmern.

Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung

Auf dem Fahrrad sehen und gesehen werden

Saures für die Temposünder

Aktionstag "Junge Fahrer" der Iburger Verkehrswacht am 17.9.

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