Berichte über unsere Arbeit

25 Jahre Verkehrswacht Bad Iburg - Dokumentation

Durch das Anklicken der nachfolgenden PDF können die betreffenden Jahresdokumentationen geöffnet werden.

Aktion "Gelbe Füße" zum Schulanfang

Sie gehört in Bad Iburg zum Schulanfang wie die Schultüte zur Einschulung: Die Aktion "Gelbe Füße".

Eigentlich dürfte sich mittlerweile niemand mehr darüber wundern, das wir jedes Jahr im Umfeld der Grundschulen und den anliegenden Wohnsiedlungen an bestimmten Stellen die Gehwege mit gelben Füßen bemalen. Diese Markierungen sollen den Schulkindern einen sicheren Schulweg zeigen.

An Kreuzungen und Querungen geben "stehende Füße" mit einem Haltebalken das Signal: "An dieser Stelle stehen bleiben und vor dem Überqueren der Straße auf den Verkehr achten!"
"Gehende Füße" zeigen den Kindern den möglichst sicheren Bürgersteig für den Schul- bzw. den Heimweg.

Dieses Jahr haben uns die Schulanfänger der Grundschule Ostenfelde bei der Markierung der Gelben Füße geholfen - vielen Dank dafür, auch an den örtlichen Kontaktbeamten der Polizei für die freundliche Unterstützung!

Elternveranstaltung im St. Nikolaus Kindergarten

Zahlreiche Tipps für die Verkehrserziehung von Vorschulkindern und Vorgehensweisen zur Vermeidung von Unfällen im Straßenverkehr erarbeiteten sich am Dienstag, 19.03.2019, motivierte Eltern im St. Nikolaus Kindergarten in Bad Iburg. 

Verkehrswacht-Moderator Thomas Göhrke animierte die an der Sicherheit ihrer Kinder interessierten Eltern in einer Art Workshop u.a. dazu, mögliche Gefahren in ihrem Wohnumfeld zu erkennen und den Nachwuchs nur in sicheren Bereichen spielen zu lassen. Gleichzeitig informierte er über altersbedingte Einschränkungen von Kindern, welche eine sichere, eigenständige Teilnahme am Straßenverkehr oft nicht zulassen.

Praktische Ratschläge für den sicheren Transport von Kindern im PKW, sowie für die ersten Wege allein zu Fuß ergänzten den Mitmach-Infoabend, welcher im Rahmen des Programms "Kind und Verkehr" des Deutschen Verkehrssicherheitsrats für alle Teilnehmer und den Kindergarten kostenfrei durchgeführt wurde.

Neuauflage der Aktion "Saure Zitrone", 2018

An zwei Vormittagen im September 2018 standen unsere Mitglieder Peter Wenig und Thomas Göhrke dem Gymnasium Bad Iburg bei der Durchführung der Aktion "Saure Zitrone" zur Verfügung.
Fünf Klassen der sechsten Jahrgangstufe wurde zunächst in einer Theorieeinheit vermittelt, welchen Einfluss die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs auf die Verkehrssicherheit hat und welcher Zusammenhang zwischen Tempo und Anhalteweg existiert. Schnell wurde den Schülern klar: Je schneller man fährt, umso länger dauert es, bis man nach einer Vollbremsung zum Stillstand kommt. Das kann in einer Gefahrensituation lebensentscheidend sein!

Dieses Wissen wollten und konnten die Kinder dann im Anschluss ganz praktisch denjenigen Fahrzeugführern aufzeigen, die sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit an der Bielefelder Straße vor der Schule hielten.
Mit freundlicher Unterstützung von zwei örtlichen Polizeibeamten wurden gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern Fahrzeuge gestoppt, die nach einer Lasermessung schneller als die erlaubten 30km/h fuhren.
Im persönlichen Gespräch und mit Überreichung einer Zitrone wussten die Kids dann die Ertappten zu überzeugen, künftig doch bitte langsamer und vorsichtiger zu fahren. Eine Strafe oder Geldbuße gab es nicht.

In knapp sechs Stunden konnten insgesamt 74 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen werden. Die Fahzeugführer zeigten sich überwiegend sehr einsichtig und begrüßten die Aktion.
Leider konnten aber am zweiten Tag der Aktion mehrere "Wiederholungstäter" festgestellt werden, die bereits am Vortag von den Schülern auf Ihr Fehlverhalten hingewiesen wurden und nun erneut an der exakt gleichen Stelle wiederholt zu schnell fuhren - in einem Fall sogar deutlich zu schnell mit 60km/h.
Das zeigt, wie wichtig es ist, solche Aktionen und Geschwindigkeitskontrollen regelmäßig durchzuführen.

Artikel in der NOZ-Online vom 25.09.2018

Ferienpassaktion 2018

Zum 2. Mal im Einsatz:
Der Fahrradparcours für Kinder ab 6 Jahren

Bei strahlendem Sommerwetter nahmen im Rahmen der Aktion "Ferienpass" in diesem Jahr zwölf Kinder unser Angebot zur Teilnahme am Verkehrswacht-Fahrradparcours wahr.
Ihre Hoffnungen auf einen erlebnisreichen Vormittag wurden nicht enttäuscht. Der von mehreren Mitarbeitern der Verkehrswacht Bad Iburg aufgebaute Parcous sowie die zahlreichen zusätzlichen Übungen verlangte ihnen einiges ab, was aber mit zunehmender Dauer ihnen  immer mehr "Ferienspass" verschaffte.

Doch nicht nur der Spass stand hierbei im Vordergrund. Die Übungen dienten auch zur Erhöhung der Verkehrssicherheit dieser jungen Menschen: Sie förderten bei den Teilnehmern den sicheren Umgang mir ihren Fahrrädern. Erreicht wurde dies durch abwechslungsreiche Fahrvorgänge, die das Gleichgewichtsverhalten, die Geschicklichkeit und die Reaktionsfähigkeit erhöhen sollten. 
Nachdem sich die Übungsleiter davon überzeugt hatten, dass die Kinder ihre Fahrräder gut beherrschten, wurden sie für die letzte halbe Stunde "ins Gelände" der Grundschule Hagenberg entlassen. Hier konnten sie sich unter Aufsicht Anfangskenntnisse für das Fahren auf hügligem Gelände und unbefestigten Wegen verschaffen. 
Das machte natürlich bei allen gleichermaßen noch viel mehr Spass als das Fahren im Parcours.
Einstimmig bekundeten sie am Ende dieser Veranstaltung, im nächsten Jahr wieder dabeisein zu wollen.

Juli 2018

Neues aus der Straßenverkehrsordnung

Blinken oder nicht Blinken?

Mit dieser und mit vielen anderen Fragen zum Verkehrsrecht konfrontierten zahlreiche Besucher der von Verkehrswacht und Seniorenbeirat organisierten Veranstaltung zum Thema "Neues in der StVO" den Fahrschulinhaber und 2. Vorsitzenden der Iburger Verkehrswacht, Thomas Strotmann.

Seine Antworten bargen für die Fragesteller manch eine Überraschung.

Da offenbarte sich bei einigen trotz jahrzehntelanger Fahrpraxis doch die eine oder andere rechtliche Fehleinschätzung.

Dass diese bei den Teilnehmern offenbar bisher unfallfrei geblieben sind, resultiert dann wohl eher aus der vorsichtigeren und umsichtigeren Fahrweise älterer Verkehrsteilnehmer.

Juli 2018

Move-it-Box ausgehändigt

Move-it-Box für alle Iburger Kindergärten!

Endlich konnte sie ausgehändigt werden, die Move-it-Box mit ihren zahlreichen Materialien für die Mobilitätserziehung der Kinder.

Bild von links:
Vorsitzender H. Thyssen bei der Übergabe an Frau Rethmann (DRK-KITA), Frau Erpenbeck (KITA Ostenfelde), Frau Hemesath (KITA Sentrup), Frau Kaupmann (KITA Glane).Nicht im Bild: Fau Prenzler (KITA Bad Iburg).

(Juni 2018)

Verkehrswacht Bad Iburg installiert weitere Geschwindigkeitsmessanlage

Was lange währt wird endlich gut! - Das kann man zu Recht auch für die vor wenigen Tagen erfolgte Installation einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage an der Bielefelder Straße in Glane sagen.

Ein besonderer Dank hierfür gebührt sowohl dem Anlieger, Herrn Grothues, der erst durch seine Zustimmung als Grundstückseigentümer die Errichtung des Gerätes ermöglichte, sowie der Stadt Bad Iburg, die für die sichere Aufstellung des Metallpfahls verantwortlich war.

Anlass für die Installation des Messgerätes war, die trotz der vorhandenen Ampelanlage an der Kreuzung Bielefelder Straße/Schulstraße weiterhin bestehende Gefahrenlage für zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Grundschule Glane, sowie für den Einbiege- und Querungsverkehr zu entschärfen. Diese resultiert leider immer wieder aus dem zu schnellen Fahren der aus Richtung Bahnhofstraße kommenden Kraftfahrzeuge.

Die positive Einflussnahme auf das Geschwindigkeitsverhalten zahlreicher Kfz-Führer durch ein Gerät, dass die gefahrene Geschwindigkeit gut sichtbar auch für andere anzeigt, hat sich nach unseren Erfahrungen bei anderen Messungen, wie z. B. an der Osnabrücker Straße (B51), immer wieder gezeigt.

Wir hoffen, mit der Installation dieses Gerätes einen weiteren Gefahrenpunkt in unserer Stadt wirkungsvoll entschärft zu haben.

(Juni 2018)

„Verkehrswachturgestein“ Georg Kollenberg macht weiter

Die diesjährige Mitgliederversammlung der Iburger Verkehrswacht fand im Beisein zahlreicher Mitglieder, den beiden Vertretern der örtlichen Polizeidienststelle, Thomas Schöne und Michael Bensmann sowie Claudia Trentmann von der Stadtverwaltung und Hans Szypulski als Leiter des Koordinierungsausschusses von Verkehrswacht und Landkreis Osnabrück im Gasthof zum Freden statt.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand natürlich der Jahresbericht des Geschäftsführers Georg Kollenberg, den der Vorsitzende Heiner Thyssen in seiner kurzen Begrüßungsansprache „als Urgestein“ der Verkehrssicherheitsarbeit in Bad Iburg bezeichnete. Tatsächlich hat Kollenberg das Amt des Geschäftsführers seit dem Gründungsjahr 1983, also seit 35 Jahren inne. Und ein Ende ist noch nicht absehbar, wie die später durchgeführten Wahlen erbrachten.  

Der von ihm vorgetragene Jahresrückblick befasste sich schwerpunktmäßig mit den öffentlichkeitswirksam durchgeführten Veranstaltungen zum Thema „Fahr Rad – „aber sicher!“ sowie dem Aktionstag „Junge Fahrer“ anlässlich des Iburger Autotages im September des vergangenen Jahres. Die Resonanz auf diese bereits mehrfach durchgeführten Veranstaltungen war wiederum so überwältigend, dass eine Wiederholung auch in diesem Jahr schon beschlossene Sache ist.

Das Hauptaugenmerk der Iburger Verkehrswachtarbeit gilt natürlich weiterhin den schwächsten Verkehrsteilnehmern, unseren Kindern. Für diese wurden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kindergärten und Grundschulen wieder zahlreiche Aktionen durchgeführt. Ein Highlight sind hierbei immer wieder die in den Kindergärten durchgeführten Veranstaltungen zum Thema „Kind im Verkehr“, präsentiert von den Kollegen der benachbarten Verkehrswacht Georgsmarienhütte und der Erwerb des sog. „Rollerführerscheins“, organisiert und durchgeführt vom Ehepaar Strotmann aus Sentrup. 

Bei den Grundschülern sowie deren Eltern und Lehrer immer wieder sehr beliebt, auch die Fahrradausbildung mit anschließender Prüfung. Hier hob Kollenberg insbesondere das nicht nachlassende Engagement der örtlichen Grundschulen sowie der unterstützenden Polizeibeamten Schöne und Bensmann hervor.

Begeistert zeigten sich auch die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen des Iburger Gymnasiums, als sie zahlreiche Schnellfahrer auf der Bielefelder Straße zu deren Geschwindigkeitsüberschreitungen ansprechen und diese nach ihren Beweggründen für das zu schnelle Fahren befragen durften. Das geschah im Zusammenhang mit der Aktion „Saure Zitrone“, die in hervorragender Weise von deren Lehrer Manuel Golus vorbereitet wurde und bei deren Durchführung wiederum die Iburger Polizei behilflich war. 

Die Mitwirkung an der Ferienpassaktion des vergangenen Jahres hatte natürlich, wie sollte es anders sein, das Thema „Sicheres Fahren mit dem Fahrrad“ zum Inhalt. Der zu diesem Zweck auf dem Schulhof der Hagenbergschule errichtete Fahrradparcours wurde von vielen Kindern angenommen und von ihnen nach kurzer Eingewöhnungszeit souverän bewältigt. Auch diese Veranstaltung wird in wenigen Wochen wieder durchgeführt.

Der nach dem Geschäftsbericht Kollenbergs von Renate Wenig vorgetragene Kassenbericht wies ein ausgeglichenes Ergebnis aus und ließ auch eine weitere Rücklage für die Ausstattung eines bereits vom stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Strotmann  betriebenen und auch der Verkehrswacht zur Verfügung stehenden Verkehrsübungsplatzes zu.

Nach der von den Kassenprüfern vorgeschlagenen Entlastung des Vorstandes und dem Dank des Vorsitzenden an seine Mitarbeiter erfolgten die turnusmäßigen Vorstandswahlen, die zur einstimmigen Wiederwahl sowohl des bisherigen 2. Vorsitzenden als auch des Geschäftsführers und der beiden Kassenprüfer führten.

Hierauf folgten die Grußworte von Hans Szypulski und Claudia Trentmann, die sich beide für die gute Zusammenarbeit mit der Iburger Verkehrswacht bedankten und die Hoffnung aussprachen, dass sich hieran auch in Zukunft nichts ändern möge. Erfreulich hierbei der Hinweis von Szypulski auf einen erneuten finanziellen Zuschuss durch den Koordinierungsausschuss zum Kauf eines zweiten Geschwindigkeitsmessgerätes, dass in bereits in den letzten Tagen an der Bielefelder Straße in Glane installiert wurde.

Als Höhepunkt der Veranstaltung erwies sich wieder einmal die dann vom Vorsitzenden erfolgte  Ehrung von zwei Kraftfahrzeugführen, die durch ihr langjähriges unfallfreies und vorbildliches Verkehrsverhalten ein positives Beispiel für viele andere abgegeben haben.
Die Auszeichnung in „Silber mit Eichenkranz“ für 25-jähriges unfallfreies Fahren erhielt hierbei Philipp Maller, während Roger Christian Chmiel für 30-jähriges vorbildliches Verhalten die Auszeichnung in „Gold“ erhielt.

Mit dem Appell des Vorsitzenden an die Aktiven, in ihrem Engagement nicht nachzulassen sowie einem kleinen Imbiss und regen Diskussionen zwischen den Teilnehmern über die aktuellen Verkehrsverhältnisse in Bad Iburg endete schließlich die harmonisch verlaufende Mitgliederversammlung.

(Mai 2018)

Move-it-Box für alle Iburger Kindergärten!

Spiel- und Bewegungsangebot für den Kindergarten

Der Vorstand der Iburger Verkehrswacht beschloss auf seiner Sitzung im Februar 2018 die Anschaffung der sog. Movie-Box aus dem Verkehrswacht Medien Shop für alle Iburger Kindergärten.

Auf Nachfrage erklärten die Leiterinnen der Kindergärten, dass sie sehr gerne dies Angebot zur Ergänzung der Bewegungsarbeit mit Kindern annehmen, zumal die Bewegungsarmut im kindlichen Alter längst ein Reizthema ist. Gilt es doch, Kindern nicht nur Freude an der Bewegung zu vermitteln, sondern sie auch fit für die Alltagsanforderungen zu machen.

Die Aktion "move it" zeigt, wie Kinder durch Bewegung und Motoriktraining fit werden für die komplexen Anforderungen des Straßenverkehrs. 

Die knallgelbe "move it"-Box hat sich im Kindergartenbereich einen festen Platz erobert und bietet alles, was für ein abwechslungsreiches Spiel- und Bewegungsangebot benötigt wird. Die Spiele fördern Wahrnehmung, Gleichgewicht, Reaktion und Rhythmus. Zudem wird die kinästhetische Differenzierung trainiert, d.h. die Fähigkeit, Körperbewegungen unbewusst zu steuern.

Februar 2018

Mit hellem Köpfchen durch die dunkle Jahreszeit

Sehen und gesehen werden – gerade in der dunklen Jahreszeit ist das die wichtigste Regel für alle Verkehrsteilnehmer.

Besonders Radfahrer müssen sich im Straßenverkehr deutlich sichtbar zeigen um nicht übersehen zu werden.

Erfreulich viele Schülerinnen und Schüler fahren allmorgendlich mit dem Fahrrad zum Gymnasium Bad Iburg. Um Schüler und Eltern noch einmal für das Thema zu sensibilisieren, hat sich die Schule die Aktion „Mit hellem Köpfchen durch die dunkle Jahreszeit“ ausgedacht.
Unangekündigt wurden frühmorgens alle eintreffenden, radfahrenden Schülerinnen und Schüler auf gute Sichtbarkeit überprüft. Lehrer und Schüler der höheren Jahrgangsstufen untersuchten mit Unterstützung der örtlichen Verkehrswacht und Polizei die Beleuchtungseinrichtungen aller Fahrräder. Auch auf möglichst helle und/oder reflektierende Kleidung wurde geachtet. Technische Mängel und Verbesserungsvorschläge wurden notiert und den jeweiligen Schülern als Brief für die Eltern mitgegeben. Dieser enthält zudem wichtige Informationen und Tipps zum Thema Sichtbarkeit im Straßenverkehr.

Bei den circa 150 kontrollierten Fahrrädern funktionierten die Lichtanlagen bis auf wenige Ausnahmen einwandfrei. Das ist vorbildlich und sicherlich auch ein Resultat von regelmäßiger Information und Aktionen wie dieser!

Einzig die Bekleidung gab häufig Anlass für Verbesserungsvorschläge. Im Dunkeln sollte man besser mit möglichst heller Kleidung unterwegs sein, idealerweise mit reflektierenden Elementen. Oder man zieht eine Warnweste über. Das erhöht die Sichtbarkeit enorm und verringert die Gefahr im Straßenverkehr zu verunglücken.

November 2017

Aktion "Saure Zitrone" 2017

Weil es immer wieder zu gefährlichen Situationen durch überhöhte Geschwindigkeit vor dem Gymnasium Bad Iburg gekommen war, wollte Lehrer und Mobilitätsbeauftragter Manuel Golus den Verkehrsunterricht praxisnah gestalten und organisierte zusammen mit der Verkehrswacht Bad Iburg und mit Unterstützung der Polizei die Aktion „Saure Zitrone“.

Aktionstag „Junge Fahrer“ 2017 der Iburger Verkehrswacht

„Dieser Aktionstag ist eindeutig das Highlight der Aktivitäten der Iburger Verkehrswacht“, so kommentierte deren Vorsitzender Heiner Thyssen das Geschehen auf dem ehemaligen Sportplatz an der Beckerteichpforte.

Es stimmte tatsächlich alles: Das vielfältige Angebot der Verkehrswacht zum Bundesprogramm „Junge Fahrer“, dass sich schwerpunktmäßig den Gefahrensituationen widmet, denen Kraftfahrzeugführer zwischen 18 und 24 Jahren ausgesetzt sind. Das Wetter, dass sich abwechslungsweise mal von seiner schönsten Seite zeigte sowie die große Anzahl von Menschen, die interessiert das Angebot der Verkehrswacht und des zeitgleich am Ort veranstalteten 4. Iburger Autotages zur Kenntnis nahmen.

Den ganzen Tag über waren die Aktionselemente dicht umlagert. Viele nutzten die Möglichkeit, einmal selbst aktiv zu werden. Im Mittelpunkt standen dabei natürlich einmal mehr der Pkw- und Motorrad-Fahrsimulator, der Überschlag-Simulator und, erstmals dabei, der Gurtschlitten, der den Probanden die Wirkungsweise des Anschnallgurts „spürbar“ demonstrierte.

Doch auch die eingesetzten Rauschbrillen, die die Wirkungsweise von Alkohol auf unterschiedliche Bewegungsabläufe demonstrieren sowie die immer wieder angebotenen Seh- und Reaktionstestgeräte interessierten viele Besucher. Wer sich dabei nur aufs Zuschauen beschränkte, verließ oft nachdenklich die einzelnen Aktionsstände oder informierte sich bei den dort eingesetzten Verkehrswachtmitarbeitern über weitere, ihn bewegende Fragen zur Verkehrssicherheit.

Aktionstag "FahrRad - aber sicher!" 2017

Eine langjährige und bewährte Tradition...

Die Verkehrswacht Bad Iburg stellte auch in diesem Jahr ihr Verkehrssicherheitsprogramm "FahrRad - aber sicher!" bei der 19. Teuto-Tour der Velofreunde Bad Iburg  e.V. dem fahrrad- und outdoor-begeisterten Publikum vor.

Untermalt von gefälliger Jazzmusik und bei perfektem Sonnenwetter wurden die angebotenen Aktionen wie Fahrrad-Simulator, Seh- und Reaktionstest, sowie Rauschbrillen-Parcours gerne von den Freizeit- Sportlern und Besuchern angenommen und mit Interesse ausprobiert.

In Gesprächen mit den Verkehrswacht-Mitarbeitern konnten sich Besucher über Aspekte der Verkehrssicherheit informieren. Besonderes Interesse bestand hier am Thema Pedelecs und deren sicherer Nutzung.

Tour-Teilnehmer mit technischen Problemen an ihren Rädern freuten sich über das Angebot der mobilen Fahrrad-Werkstatt - aufgetretene Probleme konnten hier schnell und fachkundig behoben werden.

Kleine Füße – sicherer Schulweg!

Appell von Schule, Polizei und Verkehrswacht:

Hallo Autofahrer, aufgepasst!

Fahren Sie vorausschauend und seien Sie stets bremsbereit...

  • in der Nähe von Schulen können Kinder plötzlich über die Fahrbahn laufen,
  • an Haltestellen mit wartenden bzw. ein- und aussteigenden Kindern,
  • an Querungsstellen wie z.B. an Ampeln und Zebrastreifen!

Hallo Eltern, seien Sie Vorbild! – Sie prägen das Verkehrsverhalten Ihres Kindes! 

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind mehr zu Fuß zur Schule und erleben Sie, wie gut auch Ihnen ein Spaziergang tut, wenn Sie Ihr Kind begleiten. Sie vermeiden, den Tag genervt und unter Zeitdruck im Verkehrschaos vor der Schule zu beginnen. So gewinnen Sie mehr Entspannung für Ihr Kind und für sich selbst.
  • Üben Sie rechtzeitig mit Ihrem Kind, wie es Risiken und Gefahren auf dem Schulweg erkennt und vermeidet. Häufig weisen „Kleine Füße“ auf dem Gehweg und an den Querungsstellen auf den sicheren Schulweg hin.
  • Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen: Vergewissern Sie sich, dass es richtig angeschnallt ist. Verwenden Sie dafür stets geeignete Kinderrückhaltesysteme. Lassen Sie Ihr Kind immer zur Gehwegseite aussteigen. Achten Sie dabei auf Fahrradfahrer sowie auf Halte- und Parkverbote vor der Schule.

Aktionen zum Schulanfang 2017

...und das geschieht in Bad Iburg:

Der Erfolg unserer Maßnahmen lässt sich nicht messen - dennoch werden wir auch in diesem Jahr unsere bekannten und bewährten Maßnahmen zur Sicherung des Schulweges, insbesondere für die Kinder

  • der Grundschule am Hagenberg,
  • der Grundschule in Glane und
  • der Grundschule in Ostenfelde

durchführen!

D.h., dass wir zum x-ten Male die Aktion "Kleine Füsse" starten, die oben abgebildeten Transparente zum Schulanfang anbringen und wiederum in unmittelbarer Nähe der Schulen die gefahrenen Geschwindigkeiten der Kraftfahrzeuge messen und mit unserem mobilen Messgerät für jeden sichtbar anzeigen werden.

Tempokontrolle in Bad Iburg - 2. Teil!

Weiteres Maßnahmenangebot zur Verkehrsberuhigung 
Schreiben vom 18.07.2017 - Adressat: Stadt Bad Iburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Verkehrswacht Bad Iburg e.V. hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 16.06.2017 u.a. beschlossen, eine zweite Geschwindigkeitsmessanlage zu erwerben und der Stadt Bad Iburg kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Als mögliche Standorte hierfür wurden die Bielefelder Straße in Glane bzw. die Lienener Straße in Ostenfelde vorgeschlagen. Diese Örtlichkeiten favorisierten auch die anwesenden Vertreter der Polizeistation Bad Iburg.

Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns die Gelegenheit gäben, Ihnen unsere diesbezüglichen Vorstellungen näher zu erläutern.

Mit freundlichen Grüßen

Verkehrswacht Bad Iburg e.V.

07.08.2017:

Auf Einladung der Stadt Bad Iburg fand zum o.a. Angebot der Verkehrswacht ein erstes Gespräch am 03.08. im Ordnungsamt statt. Teilnehmer waren von seiten der Stadt, Frau Trentmann, Herr Ortmeier u. Herr Kleier. Die Verkehrswacht wurde vertreten vom Vors. H. Thyssen und Peter Wenig.

Die Vertreter der Stadt begrüßten das Angebot und man einigte sich darauf, zunächst eine Installation an der Bielefelder Straße in Glane vorzunehmen.

Entscheidungen des Straßenverkehrsamtes, der Straußenbaubehörde und der Polizeiinspektion OS. stehen noch aus.

Aktion "Ferienpass 2017"

„Fahrradparcours“ mit der Verkehrswacht

Erstmals seit vielen Jahren beteiligte sich die Iburger Verkehrswacht wieder einmal an der Ferienpassaktion der Stadt Bad Iburg. Die Zielgruppe waren Kinder im Grundschulalter. Für sie hatten Mitarbeiter der Verkehrswacht auf dem Schulhof der Hagenbergschule einen Fahrradparcours errichtet, der sich für die ca. 20 erschienen Kinder als durchaus anspruchsvoll erwies. Doch bevor die ersten starten konnten, standen die Verantwortlichen vor einem Dilemma: Mehr als die Hälfte der Kinder war ohne Fahrrad und Fahrradhelm erschienen!

Verantwortlich dafür war ein Kommunikationsproblem zwischen den Verantwortlichen. Die Folge war, dass in der schriftlichen Mitteilung an die Eltern der Hinweis enthalten war, dass alle erforderlichen Materialien, also auch die Fahrräder und Schutzhelme, von der Verkehrswacht gestellt werden. Das war leider ein Versehen.

Doch die mit Fahrrädern und Helmen erschienenen Kinder erklärten sich sofort bereit, den anderen dennoch die Teilnahme an dieser Veranstaltung zu ermöglichen. Sie stellten selbstlos ihre Fahrräder und Helme zur Verfügung. 

Danach konnte es losgehen.

Nach anfänglicher zögerlicher und auch unsicherer Fahrweise konnten die Verkehrswachtmitarbeiter Georg Kollenberg, Bodo Barnigeroth und Peter Wenig bald darauf einen sichtbaren Lernerfolg bei den Kindern beobachten: Das Gleichgewichtsverhalten, die Spurtreue und auch die Fahrgeschwindigkeit steigerte sich und damit verbunden auch das Vergnügen der Kinder an dieser Art von Verkehrserziehung.

Nach drei Stunden schied man voneinander und verabredete sich schon für die nächste Ferienpassaktion im kommenden Jahr. Dann aber bringen sicher alle ihr Fahrrad und ihren Helm mit.

Bericht aus der Mitgliederversammlung Juni 2017

Verkehrswacht mit Nachwuchssorgen

„Wir haben ein Problem!“. – Mit diesem Statement eröffnete der langjährige Vorsitzende der Iburger Verkehrswacht die diesjährige Jahresmitgliederversammlung. Schnell wurde deutlich, dass er damit nicht direkt die eigene Iburger Verkehrswacht meinte, sondern auf Probleme anderer, insbesondere benachbarter Verkehrswachten hinweisen wollte.

Doch vor einer Vertiefung dieses Themas, wickelte er zunächst die üblichen Regularien der Mitgliederversammlung ab: Vortrag des Geschäftsführers Georg Kollenberg über die Aktivitäten der Iburger Verkehrswacht im abgelaufenen Geschäftsjahr;  Bericht der Schatzmeisterin Renate Wenig über die Ein- u. Ausgaben der vergangenen Saison und über den derzeitigen Vermögensstand sowie der Bericht von Thomas Schöne über das Ergebnis der Kassenüberprüfung.
Alle Vorträge wurden ohne Nachfrage und mit dem uneingeschränkten Beifall der Mitglieder zur Kenntnis genommen, so dass der vom Kassenprüfer gestellte Antrag auf Entlastung des Vorstandes nur noch eine Formsache war.

Die anschließenden Wahlen führten, wie erwartet, zu keinen Veränderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes: In ihren Ämtern wurden bei jeweils einer Enthaltung der bisherige Vorsitzende Heiner Thyssen, die Schatzmeisterin Renate Wenig und der Schriftführer Peter Wenig wiedergewählt. Komplettiert wird der Vorstand weiterhin durch den 2. Vorsitzenden Thomas Strotmann und den Geschäftsführer Georg Kollenberg.

Als Gast nahm das Verkehrswacht-Urgestein Hans Szypulski aus Georgsmarienhütte an der Veranstaltung teil. In seinem Grußwort an die Versammlung gab er u.a. bekannt, dass er nunmehr seine Funktion als Verkehrswacht-Gebietsbeauftragter für den südlichen Bezirk Weser-Ems und damit auch seine Funktion im Landesvorstand der niedersächsischen Verkehrswacht abgegeben habe. Sein Nachfolger sei der Vorsitzende der Verkehrswacht Bersenbrück, Björn Thienenkamp, der nun die arbeitsintensive Aufgabe eines Verbindungsgliedes zwischen den Verkehrswachten in diesem Bezirk wahrnehme. Einen Nachfolger für die Funktion des Koordinators zwischen der Landkreisverwaltung und den Landkreisverkehrswachten, so Szypulski, habe er aber noch nicht gefunden, so dass dies auch zur eingangs von Thyssen angesprochenen Problematik gehöre und dringendst einer Lösung bedürfe.

Mit dieser Feststellung kehrte der Vorsitzende zu seinem Eingangsstatement zurück und wies darauf hin, dass auch einige Verkehrswachten im Südkreis offensichtlich erhebliche Probleme bei der Nachwuchssuche haben und nicht auszuschließen sei, dass diese in Kürze ihre Auflösung beschließen könnten.

In dem Zusammenhang sei er sehr froh darüber, dass es hier in Bad Iburg in den letzten Jahren gelungen sei, mehrere Neumitglieder zu begrüßen. Mitglieder, die auch sofort ihre Bereitschaft bekundeten, die Arbeit der Verkehrswacht hier vor Ort aktiv unterstützen zu wollen.

Die sich daran anschließende Diskussion beschäftigte sich dann intensiv mit dem generellen Problem aller ehrenamtlich tätigen Vereine: Eine langjährige Bindung junger Menschen an das Ehrenamt ist heute nur noch schwer zu erreichen. Die vielfach in Ausbildung und Beruf erforderliche Mobilität erschwert bzw. verhindert eine engere Bindung an einen Verein und lässt oft nur projektgebundenes Engagement zu. Die auf längerfristige Mitarbeit angelegte Gewinnung neuer Mitglieder ist damit eine fast unlösbare Vereinsaufgabe und ließ die Diskutanten auch eher ratlos auseinander gehen.

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