Vorsicht: Sekundenschlaf!

Nehmen Sie sich eine Auszeit

Viele FahrerInnen im Straßenverkehr sind oft übermüdet. Das kann verheerende Folgen haben. Die Reaktionsfähigkeit nimmt ab, ebenso die Wahrnehmungsfähigkeit.
Kritische Situationen werden zu spät erkannt und dann wird oftmals auch noch falsch regiert. Ausweichen und Bremsen können nicht mehr richtig koordiniert werden.
Das ungewollte, kurze Einnicken, im Volksmund "Sekundenschlaf" genannt, kann zu schweren Unfällen führen. Das statistische Bundesamt führt fast 4 Prozent aller Unfälle auf deutschen Straßen direkt auf Übermüdung oder deren Folgen zurück. Tatsächlich dürfte die Zahl um einiges höher liegen. 24 Stunden ohne Schlaf können schließlich wie 1 Promille Alkohol im Blut wirken.
Auch die Justiz bewertet den Sekundenschlaf, wenn er nachweisbar ist, als grob fahrlässiges Verhalten im Straßenverkehr.

Alarmzeichen

Die Augenlider fangen an zu brennen, man muss ständig gähnen und fängt an auf dem Sitz hin und her zu rutschen. Durch Aufschrecken bemerkt man seine eigene, kurzfristige Unaufmerksamkeit.
All dies sind Anzeichen dafür, dass man übermüdet ist. Doch was ist zu tun? Kaffeetrinken, das Radio lauter stellen und viel kalte Luft in den Wagen lassen? All dies sind definitiv keine probaten Mittel, um sich gegen die Müdigkeit zur Wehr zu setzen.
Viel mehr sollten solch eindeutige Symptome als Warnsignal verstanden werden, um möglichst bald eine Pause einzulegen und den Körper mit ein wenig Gymnastik und Bewegung zu lockern.

Vorsorge

Um eine Übermüdung am Steuer zu vermeiden, sollte man gerade auf längeren Strecken genügend Zeit einplanen, um regelmäßig eine Pause einzulegen. Fahren Sie möglichst nie unter Zeitdruck. Verzichten Sie auf "schweres" Essen vor Fahrtantritt. Trinken Sie ausreichend, am besten Wasser, und setzen Sie sich nie ans Steuer, wenn Sie sich schon vor der Fahrt müde fühlen.

Verkehrswachten

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