Motorische Störungen

Unter der Begrifflichkeit der motorischen Störung fasst man vordergründig alle Störungen und Beeinträchtigungen von Bewegungsvorgängen des menschlichen Organismus zusammen.
Diese Behinderung könne die unterschiedlichsten Ursachen und auch Auswirkungen von einer leichten bis hin zu einer schweren Beeinträchtigung haben.
Durch ein Schädigung des Gehirnes zum Beispiel kann es zu verkrampfenden, ausfahrenden, erschlaffenden oder unsicheren Erscheinungen in verschiedenen Bewegungsabläufen kommen.

Störungen der Muskulatur und/oder der Muskulatur können ebenfalls schwere Beeinträchtigungen des Bewegungsapparates hervorrufen, ebenso wie Schädigungen durch chronische Krankheiten oder Fehlfunktionen von inneren Organen.

Bei allen motorischen Störungen darf man nicht den Fehler begehen und die nach außen sichtbaren Einschränkungen von Bewegungsabläufen isoliert betrachten. Oftmals gehen mit einer Schädigung des Bewegungsapparates weitere Störungen einher. Denn Motorik bedeutet nicht nur Bewegung, sondern immer auch eine Einheit von Handeln Wahrnehmen und Emotionalität, da die Motorik stark von Sinneswahrnehmungen mit beeinflusst wird.

Durch Einschränkungen der Motorik kann es also auch zu Einschränkungen in den genannten Bereichen kommen, was das Meistern des Alltages, gerade auch die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr, zum Teil extrem Einschränken oder erschweren kann. Oftmals ist das Bewegen auf Gehwegen und Straßen nur mit einer Begleitperson möglich, doch eine gezielte Schulung und Sensibilisierung an problematischen oder kritischen Stellen können es Menschen mit motorischen Störungen ermöglichen weitestgehend selbstständig und unabhängig am Straßenverkehr teilzunehmen.

Beschränkt sich die Störung rein auf den Bewegungsapparat, z. B. durch eine Querschnittslähmung, gibt es natürlich Hürden im Straßenverkehr, aber selbst das Fahren eines Pkws ist heute keine Unmöglichkeit mehr. Umbauten am Fahrzeug können eine Teilnahme am Straßenverkehr im eigenen Auto ermöglichen.

Für Menschen mit motorischen Beeinträchtigung genauso für Menschen mit anderen Einschränkungen bedeutet die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr vielmehr als nur das reine Bewältigen einer Strecke von A nach B. Mobil zu sein bedeutet auch immer, seine eigenen Wege zu beschreiten zu können und weitestgehend unabhängig sein eigenes Leben gestalten zu können.

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