Hörschädigungen

Das Hören bildet eine wichtige Grundlage des Sprechens, deshalb wir bei Menschen mit Beeinträchtigung des Hörvermögens zwischen Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit unterschieden. Menschen, die unter Schwerhörigkeit leiden, können sich beim Sprechen zumindest noch teilweise auf ihr gehör stützen, bei Gehörlosen ist dieses nicht mehr möglich. Besonders schwierig ist es für die Menschen, die ohne Gehör zur Welt gekommen sind, bzw. ihre Hörfähigkeit vor dem Erlernen der Lautsprache verloren haben. Tritt eine Hörschädigung nach dem Erwerb der Lautsprache ein, so kann man durch Hörhilfen wie Innenohrprothesen möglicherweise auch bei schweren Schädigungen die Sprachfähigkeit zum Teil erhalten.

Bei der Schwerhörigkeit unterteilt man in drei Gruppen: leichte, mittlere und schwere Hörschädigung. Von einer leichten Schädigung spricht man, wenn ein Hörverlust von bis zu 30 Prozent vorliegt, von einer schweren, wenn eine Verlust von 60 bis zu 90 Prozent, und von einer Gehörlosigkeit, wenn ein Verlust des Hörvermögens von über 90 Prozent diagnostiziert wird.

Schwierigkeiten für eine problemlose und sichere Teilnahme am Straßenverkehr bilden zum einen die eingeschränkten kommunikativen Fähigkeit beim Hören und Sprechen, sowie mögliche Gleichgewichtsstörungen durch spezielle Hörschädigungen.
Andere Verkehrsteilnehmer, wie z.B. Autos oder Straßenbahnen, werden von Menschen mit Hörschädigungen schlechter und damit manchmal zu spät wahrgenommen. Auch Entfernungen und Geschwindigkeiten können nicht optimal erkannt werden.
Das im Straßenverkehr wichtige "Richtungshören" kann ebenfalls durche eine Schädigung des Hörapparates beeinträchtigt sein, was eine schlechtere Orientierung und Interpretation von Verkehrssituationen zur Folge haben kann.

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Verkehrswachten

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