Geistige Behinderungen

Menschen mit geistigen Behinderungen sind zumeist in ihrer kognitiven Entwicklung mäßig bis stark beeinträchtigt, was eine Lernbeeinträchtigung und ein nicht dem Altersdurchschnitt entsprechendes Lernniveau zur Folge hat.
Oftmals sind psychische Prozesse betroffen, wodurch auch Bereiche der Motorik, der Sprache und der sozialen Fähigkeiten beeinflusst werden.
Häufig vorangegangene Hirnschädigungen, durch Hirnblutungen, Entzündungen, Sauerstoffmangel, Unfälle oder vorgeburtliche zugefügte Schädigungen, z.B. durch Nikotin, Alkohol, Medikamente oder Infektionen, können des Weiteren zu Schädigungen des Seh- und/oder Hörvermögens führen, genauso zu Schädigungen innerer Organe.

Weitere Ursachen für eine geistige Behinderung sind in chromosomalen Schädigungen, also Zahlen- oder Strukturänderungen in den Erbinformationen, begründet aber auch Stoffwechselerkrankungen können zu einer geistigen Behinderungen führen.

All diese Beeinträchtigungen beschränken den Lernprozess geistig behinderter Menschen, sowie damit einhergehend viele andere Fähigkeiten, die für eine sichere und eigenständige Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr zu den Grundvoraussetzungen gehören. Doch kann durch gezielte pädagogische Hilfen zumindest eine Teilnahme in Begleitung ermöglicht werden. Menschen mit geistigen Behinderungen lernen am effektivsten im Handeln. Ein Lernen durch Vorträge ist also nicht angebracht, sondern Lernen durch Erfahrung realitätsnah oder sogar direkt im öffentlichen Straßenverkehr. Kleine Lerneinheiten und häufige Wiederholungen haben sich beim Erlernen von Fähigkeiten für die Teilnahme am Straßenverkehr bewährt.

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