Senioren auf zwei Rädern

Mobil auf zwei Rädern

Mobil zu sein bedeutet gerade für Senioren sehr viel. Gerade das Fahrrad lockt da als Verkehrsmittel, man kommt schneller ans Ziel als zu Fuß. Außerdem tut die Bewegung gut und es ist immer ein schönes Gefühl, an der frischen Luft unterwegs zu sein.

Vor einem Ausflug auf zwei Rädern sollten Sie folgende Tipps beachten, damit das Radeln zum Vergnügen wird:

  • Fahren Sie nie ohne Helm! Ein Helm kann in einer Unfallsituation lebensgefährliche Kopfverletzungen verhindern.
  • Planen Sie Ihre Fahrt vor dem Antritt, wenn es nicht der tägliche Weg zum Supermarkt oder zu Freunden ist. Die Planung hilft unnötige Stresssituationen zu vermeiden.
  • Hängen Sie niemals eine Einkaufstasche an ihren Lenker. Die Gefahr, dass die Tasche in die Speichen gerät ist viel zu groß. Darüber hinaus provozieren Sie den Verlust ihres Gleichgewichtes. Benutzen sie lieber einen Fahrradkorb oder Packtaschen, die am Gepäckträger befestigt werden.
  • Versuchen Sie doch mal ein so genanntes „Seniorenrad“ - das bedeutet nicht, dass sie mit einem solchen Rad langsamer unterwegs sind. Es ist stärker auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt und bietet zum Beispiel einen tieferen Durchstieg, welcher mehr Sicherheit beim Auf- und Absteigen gewährt. Waren solche Räder in der Vergangenheit konstruktionsbedingt instabiler, sind sie heute durch den Einsatz moderner Materialien und Techniken ihren „normalen“ Verwandten ebenbürtig. Sie sind oftmals ebenso leicht und optisch ansprechend.
  • Wenn Sie spät am Abend unterwegs sind, tragen Sie helle Kleidung, damit Sie von anderen Verkehrsteilnehmern früh erkannt werden. Selbstverständlich: Beleuchtung und Reflektoren sind vorhanden und intakt.
  • Seien Sie besonders aufmerksam bei Einmündungen oder wenn Sie an parkenden Fahrzeugen vorbei fahren. Eine unachtsam geöffnete Autotür kann zu einem schlimmen Unfall Führen.
  • Sollten Sie (regelmäßig) Medikamente einnehmen, fragen Sie Ihren Arzt nach möglichen Auswirkungen z.B. auf ihr Seh- und Reaktionsvermögen.
  • Lassen Sie regelmäßig Ihr Seh- und Hörvermögen ärztlich überprüfen. Nur so ist gewährleistest, dass Sie im immer dichter werdenden Straßenverkehr den Überblick behalten.

Verkehrswachten

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