Bus mit Warnblinklicht

Sie begegnen uns täglich im Straßenverkehr, oft benutzen wir sie selber: die Omnibusse.

An manchen Haltestellen wird vom Fahrer das Warnblinklicht eingeschaltet, an anderen wieder nicht. Wo liegt der Unterschied, und wie verhält man sich als Verkehrsteilnehmer, wenn man hinter einem Omnibus fährt?

Ist das Warnblinklicht eingeschaltet, bedeutet dies, dass die Haltestelle als besonders gefährlich eingestuft worden ist. Dies kann z.B. vor einer Schule oder vor einem Altenheim der Fall sein.

Sollten Sie also das Warnblinklicht bei einem Bus sehen, der sich auf eine Haltestelle zubewegt, bedeutet dies ein absolutes Überholverbot, solange der Bus noch in Bewegung ist. Wenn der Bus mit eingeschaltetem Warnblinklicht zum Stehen gekommen ist, dürfen Sie ihn mit Schrittgeschwindigkeit (max. 4-7 km/h) überholen.

Sollte der Busfahrer das Warnblinklicht nicht eingeschaltet haben, dürfen Sie vorsichtig mit einer maximalen Geschwindigkeit von 20-30 km/h an dem Bus vorbeifahren.

Dennoch müssen Sie bei einem Bus an einer Haltestelle immer damit rechnen, dass aussteigende Gäste vor dem Bus plötzlich auf die Fahrbahn treten, egal, ob der Fahrer die Warnblikanlage eingeschaltet hat oder nicht.

Deshalb gilt an Bushaltestellen immer eine erhöhte Aufmerksamkeit bei allen Verkehrsteilnehmern.

All diese Regeln und Hinweise sind auch für Straßenverkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn zu befolgen. Bei Nichtbeachtungen kann durch die Polizei eine Bußgeldzahlung angeordnet werden.



Verkehrswachten

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