ReSi - Überschlag- und Rettungssimulator

Seit Februar 2014 ist unser neuer Überschlag- und Rettungssimulator ReSi im Einsatz. Mit finanzkräftiger Unterstützung von United Parcel Service, Volkswagen Nutzfahrzeuge AG und der Fa. Sommer Fahrzeugbau konnten wir unsere Idee von einem modernen Simulator umsetzen. Ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Arbeit für mehr Verkehrssicherheit.

ReSi kann für Aktionstage angemietet werden. Ein speziell ausgebildetes Moderatorenteam  leitet die Präsentation. Inhalte unter Einbeziehung der Besucher sind:

  1. Vermeidung von Verletzungen durch die richtige Sitzposition
  2. Fehler bei der Benutzung/Einstellung von Sicherheitsgurt/Kopfstütze
  3. Passive Sicherheit. Erklärungen zum Gurtstraffer und Airbag (Safety Related System)
  4. Eigenrettung nach einem Überschlag
  5. Fremdrettung als Ersthelfer/Hilfsmittel
  6. Kinderrückhaltesysteme nach ECE-R 44/03-04
    Rettung von Kindern aus verunfallten Kraftfahrzeugen.

Der Mietpreis richtet sich nach Art und Umfang der Veranstaltung sowie dem Veranstaltungsort. Bei Interesse richten Sie ihre Anfrage bitte an:

Verkehrswacht Celle

Geschäftsführer Helmut Genthe
Tel.: 05141 - 484106
verkehrswacht-celle@t-online.de

Für die Präsentation der Kinderrückhaltesysteme benötigen wir dringend noch einen ISOFIX Sitz der Gruppe 2 - 3. Für entsprechende Sachspenden wären wir dankbar. Eine Bescheinigung gem. § 10b EStG kann auf Wunsch ausgestellt werden. Auch eine dezente Bewerbung ist möglich.

Fotogalerie>>>

VideosVideo>>>

Einsatz "ReSi" - Rettungs- und Überschlagsimulator

15.09.2018  Wunstorf, VW Region Hannover, Seniorentag

16.09.2018  Verkehrswacht Weser-Solling, Aktion junge Fahrer

24.09.2018  Malliß, Verkehrssicherheitstag

 

 

 

Nach dem Überschlag nicht panisch werden!

Bild: Lizenzfrei

Wenn ein Auto bei Glätte von der Straße rutscht und auf dem Dach landet, dürfen die Insassen auf keinen Fall panisch den Anschnallgurt lösen. "Wer kopfüber im Gurt hängt und sich einfach abschnallt, riskiert beim Sturz aus dem Sitz schwere Verletzungen an Kopf, Hals und Wirbelsäule", warnt Thomas Unger von der ADAC Unfallforschung. Betroffene müssen sich Punkte suchen, an denen sie sich abstützen können: "Zum Beispiel eine Hand gegen den Dachhimmel drücken und sich mit den Füßen in den Sitz pressen." Erst wenn das Gurt- schloss entlastet ist, kann es gefahrlos geöffnet werden. Können sich Betroffene nicht aus eigener Kraft abstützen, weil Sie bei dem Überschlag Verletzungen an Armen oder Beinen erlitten haben, benötigen sie Hilfe, um aus dem Unfallauto sicher herauszukommen. Am besten klappt das mit zwei Helfern“, sagt Unger. „Einer stützt den Verletzten ab, der andere löst dann das Gurtschloss.“ Kopfüber im Gurt hängende Unfallfahrer, die sich nicht selbst helfen können, müssen möglichst schnell abgestützt und aus ihrer Lage befreit werden. "Sonst können sie ein Hängetrauma erleiden", erklärt der ADAC-Unfallforscher. Wichtig ist aber auch, dass sich Helfer bei der Rettungsaktion nicht selbst in Gefahr bringen, betont Unger: "Sie müssen darauf achten, dass das Unfallauto in einer stabilen Lage ist und es nicht kippen oder verrutschen kann." Im Zweifel sollten Helfer warten, bis die alarmierten Rettungskräfte mit dem nötigen Equipment eintreffen, um das Fahrzeugwrack zu stabilisieren. (tmn)

Willi Weitzel hat´s geschnallt

Crashtest Überschlag

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