SHT
Informationen und Anmeldungen zum SHT Motorrad:
Thomas Ludwig, Mittelkanal links 11, 26871 Papenburg
Telefon: 04961 75092
Maßnahmen gegen Unfälle
Vermeidbar..?
Die Deutsche Verkehrswacht und der Bundesverband der Motorradfahrer vereinbaren Maßnahmen gegen Motorradunfälle
Um gegen den drastischen Anstieg der Motorradunfälle im Jahr 2007 anzugehen, haben die Deutsche Verkehrswacht (DVW) und der Bundesverband
der Motorradfahrer (BVDM) eine Kooperation zur Reduzierung von Motorradunfällen vereinbart.
In einem ausführlichen Meinungsaustausch zwischen DVW-Präsident Kurt Bodewig (MdB) und BVDM-Vorstandsmitglied Christian Könitzer wurden die Ursachen von Motorradunfällen erörtert und gemeinsame Maßnahmen zur Unfallprävention vereinbart. Insbesondere soll das Angebot zu Beginn der kommenden Saison verstärkt werden. „Gegen die erschreckend hohe Zahl der Motorradunfälle sehen wir sehen uns in die Pflicht genommen, geeignete Maßnahmen insbesondere im Verhaltensbereich zu entwickeln", sagt Kurt Bodewig, DVW-Präsident.
Maßnahmen
Folgendes Programm zur Reduzierung von Motorradunfällen ist vorgesehen:
1. Aufklärungs- und Erziehungsmaßnahmen
- Da rund zwei Drittel aller Unfälle durch Missachtung der Vorfahrt des Zweirades durch andere Verkehrsteilnehmer verursacht werden, soll eine wirksame Verkehrssicherheitsarbeit einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen und ein partnerschaftlicheres Verhalten aller Verkehrsteilnehmer fördern. Zudem müssen insbesondere Motorradfahrer über Gefahren und Risiken aufgeklärt werden, auch mit Hilfe von Motorrad-Simulatoren.
2. Sicherheitstrainings für Motorradfahrer
- Überwiegend nehmen solche Fahrer an freiwilligen Sicherheitstrainings (SHT) teil, die eine Teilnahme aufgrund ihres ohnehin höheren Sicherheitbewusstseins eigentlich gar nicht nötig hätten. Durch Schaffung von Anreizen, z.B. kraftfahrzeugsteuerliche Vergünstigungen, nach Teilnahme an einem SHT und Öffentlichkeitsarbeit zum Thema SHT sollen noch mehr Motorradfahrer für die Teilnahme an SHT gewonnen werden.
3. Straßensicherheit
- Bitumen: Bitumen wird häufig für großflächige Ausbesserungsarbeiten an Fahrbahnoberflächen verwendet. Nasses Bitumen und auch höhere Temperaturen verringern jedoch den Haftreibungswert, der mit der Griffigkeit von Glatteis vergleichbar ist. Der Einsatz von Bitumen bei der Fahrbahnausbesserung ist daher zu vermeiden. Zudem ist auf die strikte
Einhaltung der technischen Regelwerke zur Griffigkeit zu achten. - Fahrbahnmarkierungen: Insbesondere bei Regen vermindern herkömmliche
Fahrbahnmarkierungen die Bodenhaftung beim Überfahren erheblich. Abhilfe schafft der Einsatz von neuartigem Markierungsmaterial oder das Aufrauhen von Fahrbahnmarkierungen. - Unterfahrschutz: Verunfallte Motorradfahrer schlittern oft unkontrolliert über die Fahrbahn und geraten mit dem Befestigungspfosten der Leitplanken in Kontakt, die sehr scharfe Kanten aufweisen. Gefährliche Kurven sind durch Leitplanken-Unterfahrschutz-Systeme zu entschärfen.
Runter vom Gas!
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