Suche

Mitgliederbereich

Der Zugang zum internen Bereich wurde umgestellt. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle für neue Zugangsdaten.


Bundesprojekte

Das Bundesministerium für Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) fördert Verkehrssicherheitstage für unterschiedliche Zielgruppen, die von den Verkehrswachten vor Ort angeboten werden.

Aktion junge Fahrer:
Schnell kann alles vorbei sein! Das Zielgruppenprogramm “Aktion junge Fahrer”, kurz AjF, vermittelt Jugendlichen und jungen Erwachsenen in spannender Weise ernste Inhalte. Dazu bedienen sich die Verkehrswachten zum Teil spektakulärer Mittel und der Methode des erlebnisorientierten Lernens. Der Abwurf eines Pkw aus 10 Meter Höhe simuliert einen Aufprall mit 50 km/h auf ein stehendes Hindernis. Auf dem Gurtschlitten spüren die Teilnehmer, mit welcher Wucht ihr Körper bei einem Zusammenstoß in den Sicherheitsgurt geschleudert und von im festgehalten wird. Das kann angesichts der Tatsache, dass viele Anfänger „Gurtmuffel" sind und mit der Anschnallpflicht leger umgehen, für manchen eine lebensrettende Erfahrung sein. In Fahrsimulatoren erleben die jungen Fahrer, wie rasch sie eigenes Können überschätzen und falsch oder zu spät reagieren. Am Überschlagsimulator lernen sie unter der Anleitung von Verkehrswacht-Mitarbeitern Handgriffe, um sich aus einem Fahrzeug, das auf dem Dach liegt, zu befreien. „Rauschbrillen“ simulieren eine Wahrnehmung, wie sie durch eine bestimmte Blutalkoholkonzentration hervorgerufen wird. So erleben Jugendliche und junge Erwachsene auf anschauliche Weise, wie Alkohol die Fahrtüchtigkeit einschränkt und aufhebt.

FahrRad...aber sicher!
Inhalt und Ziel dabei ist, über verkehrssicheres Radfahren zu informieren, Unfallrisiken deutlich zu machen und praktische Hilfe anzubieten. Die örtlichen Verkehrswachten setzen das Projekt bei Verkehrssicherheitstagen, zum Beispiel bei Stadtfesten oder Radsport-Events, um. Das Programm bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten über das „Radfahren“ miteinander ins Gespräch zu kommen: Fahrrad-Stunts rollen bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw über dessen Kühler; Fahrradparcours laden die Teilnehmer dazu ein, Gleichgewicht und Geschicklichkeit auf dem Rad zu beweisen. Die Verkehrswachten informieren über die Unfallrisiken des Radfahrens und die Möglichkeiten, diese zu minimieren. Die Sichtbarkeit von Radfahrern sorgt beispielsweise für mehr Sicherheit. Gerade bei Dunkelheit und schlechtem Wetter werden Radfahrer von motorisierten Verkehrsteilnehmern leicht übersehen. Abbiege-Situationen sind hier besonders unfallträchtig. Auch Fahrradhelme schützen: Ein Sturz vom Rad kann schlimme Folgen haben – vor allem, wenn der Kopf des Radlers nicht geschützt ist. Wo Radwege fehlen und Radfahrer sich die Fahrbahn mit Pkw und Lkw teilen, ist besondere Vorsicht geboten – Radfahrer können schnell in den „toten Winkel“ geraten. Zahlreiche Verkehrswachten verfügen über mobile Fahrradwerkstätten, in denen Fahrräder auf ihre Verkehrstauglichkeit geprüft werden. Kleine Mängel können an Ort und Stelle behoben werden. Im Rahmen von Aktionstagen und Informationsveranstaltungen können Radfahrer aller Altersgruppen ihr Wissen rund ums Zweirad auffrischen und auf Fahrradparcours ihre Geschicklichkeit ausprobieren.

Mobil bleiben...aber sicher!
Dieses Bundesprojekt trägt der Tatsache Rechnung, dass ältere Menschen einerseits über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen, andererseits im Laufe der Jahre jedoch körperliche Defizite auftreten, die die Sicherheit beeinträchtigen. Insbesondere schleichende körperliche Veränderungen, wie das Nachlassen der Sehkraft oder des Hörvermögens, werden von den Betroffenen oft lange nicht bemerkt. Ziel ist es, das Bedürfnis nach Mobilität mit dem Wunsch nach Sicherheit und dem Erkennen der eigenen Grenzen auch im Alter in Einklang zu bringen. Daher heißt es: Mitmachen und selbst Erleben! Die Verkehrswachten bieten älteren Menschen die Möglichkeit, mit erlebnisorientierten Lernformen, in Tests und praxisnahen Übungen jeglicher Art, die eigenen Schwierigkeiten der Verkehrsteilnahme aus einer anderen Sicht zu sehen und Lösungen zu finden. Beispielsweise bieten Verkehrssicherheitstage die Gelegenheit, das eigene Leistungsvermögen unverbindlich zu testen. Bei Seh- und Reaktionstests können die Besucherinnen und Besucher ihre Fähigkeiten überprüfen. An Fahrsimulatoren können die Teilnehmer erfahren, wo ihre individuellen Leistungsgrenzen liegen. Darüber hinaus können die örtlichen Verkehrswachten nützliche Informationen und Tipps zu vielfältigen Fragen geben, die sich aus dem Erlebten ergeben.

Kinder im Straßenverkehr
Unsere Moderatoren beraten Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen über neue verkehrspädagogische Ansätze und Methoden und unterstützen sie, wenn sie in ihrer Einrichtung die Durchführung verkehrspädagogischer Aktionen planen. Neben praxisnahen Empfehlungen, die sich auf die jeweiligen Rahmenbedingungen der Einrichtung beziehen, erhalten die Erzieherinnen und Erzieher Anleitungen für Bewegungs- und Wahrnehmungsübungen. Um eine langfristige Zusammenarbeit zu gewähren, wünschen wir uns eine enge und vertrauensvolle Kooperation zwischen den Moderatoren und den Kindertageseinrichtungen. Dies hat für beide Seiten Vorteile, denn je länger sich die Kooperationspartner kennen, je besser können sie sich aufeinander einstellen. Davon profitieren insbesondere die Kinder, für die „Verkehrserziehung“ zum Alltag wird und kein einmalig-exotisches Erlebnis ist. Verkehrserziehung kann mit Vorschulkindern nur praktisch, nicht theoretisch durchgeführt werden. Deshalb regen unsere Moderatoren aktives Lernen und Erleben an, das sich über einen längeren Zeitraum erstreckt. Beliebt und bewährt sind Verkehrswochen und Verkehrssicherheitstage, bei deren Planung und Durchführung die KiS-Moderatoren den Erzieherinnen und Erziehern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein Verkehrssicherheitstag bildet idealerweise den Abschluss einer Verkehrswoche. Hier handelt es sich um eine große Veranstaltung, zu der auch Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde mitgebracht werden können. Das Thema des Verkehrssicherheitstages wird individuell an die Bedürfnisse der Kindertageseinrichtung angepasst. Eine Verkehrswacht kann den Verkehrssicherheitstag beispielsweise mit verschiedenen Aktionselementen ausstatten, beispielsweise Roller-Parcours oder Kindergurtschlitten. Der Verkehrssicherheitstag bietet den Eltern auch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit dem Moderator. Neben allgemeinen Tipps und Ideen für eine altersgerechte Verkehrserziehung können auch Fragen zu der Verbesserung der Sicherheit des eigenen Kindes im Straßenverkehr geklärt werden.

Verkehrswachten

Verkehrswachten
Verkehrswachten