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Aktuelle Zahlen
Niedersachsen hat als erstes Bundesland das Modell bereits im April 2004 eingeführt. Erfolg für Niedersachsens Initiative: seit August 2005 wird das Modell bundeseinheitlich umgesetzt - die Mehrheit der Länder ist bereits Niedersachsen gefolgt; 15 von 16 Ländern bieten es an. Bisher hat nur Baden-Württemberg das BF 17 nicht eingeführt.
Zum 1. März 2006 stellte Niedersachsen den Modellversuch auf die bundesrechtlichen Regelungen um.
Stand Ende 2007:
- Bis Ende 2007 gab es rund 91.000 Teilnehmer in Niedersachsen.
- Die Nachfrage ist gleichmäßig über die Regionen (Stadt und ländlicher Raum) entsprechend dem Bevölkerungsanteil, verteilt und ungebrochen hoch.
- Der Anteil der BF 17- Anträge an den Ersterteilungen liegt bei ca. 30 %.
- Auch in den anderen Bundesländern, de das Modell anbieten, werden überwiegend positive Erfahrungen mit BF 17 gemacht. Auch dort liegt der Anteil der BF 17-Anträge bei ca. 1/3.
- Im Rahmen des Niedersächsischen Modellversuchs wurden dem Ministerium insgesamt 20 Widerrufe der BF 17-Ausnahmegenehmigungen mitgeteilt.
FAZIT: Wie in den skandinavischen Ländern gilt auch in Niedersachsen, dass es in der Begleitphase kaum zu Unfällen kommt. Begleitetes Fahren ist die sicherste Form des Autofahrens, die man sich vorstellen kann. Fahranfänger und Eltern/ Begleiter bilden ein gutes Team. Die Akzeptanz bei Fahranfängern und Eltern ist unerwartet hoch.
Am 12. Juli 2007 präsentierte Minister Hirche ein überzeugendes Ergebnis:
- 28,5 % weniger Unfälle
- 22,7 % weniger Verkehrsverstöße
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
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Roswitha Bothe
Telefon: 0511 35 77 26 85
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