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So sparen Sie Sprit und kommen sicher an
- Bei niedrigen Drehzahlen schalten und fahren!
Kraftstoffverbrauch, Schadstoffausstoß und auch Lärmentwicklung hängen in erster Linie von der Drehzahl des Motors ab. Stets schon ab 2.000 Umdrehungen pro Minute in den höheren Gang schalten (ab 20 km/h in den 3., ab 30 km/h in den 4. und ab 50 km/h in den 5. Gang). - Schwung nutzen und aufgebaute Energie ausnutzen!
Zur Gewinnung eines gleichmäßigen Fahrrhythmus gehören ein vorausschauendes Fahren, das Ausrollenlassen des Fahrzeugs z.B. vor einer roten Ampel, das »Grünmachen« der Ampel (auf eine rote Ampel zurollen - dabei verzögern, bis diese beim Rollen grün wird -in den nächst höheren Gang schalten - und bei grün weiterfahren) und die Nutzung der Schubabschaltung (Ausrollen ohne Auskuppeln bei Geschwindigkeiten über 40 km/h - dabei kein Kraftstoffverbrauch). - Entscheidungsspielraum schaffen!
Wer zusätzlich zum Sicherheitsabstand zu seinem Vordermann noch einen Pufferabstand einhält, vermeidet kraftstoffraubendes "Stop and Go-Fahren", kann damit früher auf dessen Fahrmanöver reagieren und weiter "mitschwimmend" fahren. - Motor abschalten, wo es sinnvoll ist!
Bei Standzeiten, die deutlich über 20 Sekunden liegen, z.B. bei Standsituationen an Bahnübergängen, im Stau, bei längeren Ampelphasen oder beim Be- und Entladen, Motor abschalten. Achten Sie jedoch immer zuerst darauf, dass der Verkehrsfluss nicht gestört wird. - Auf den richtigen Reifendruck achten!
Zu niedriger Reifendruck führt zu erhöhtem Verschleiß, Rollwiderstand und damit Kraftstoffverbrauch. Erhöhen Sie einfach den Reifendruck aus der Bedienungsanleitung des Pkw um 0,2 bar und kontrollieren Sie ihn alle zwei Wochen. - Ballast entfernen!
Nicht mehr benötigte Aufbauten und unnötige Ladung sorgen für einen höheren Luftwiderstand und für mehr Gewicht; damit aber auch für einen erhöhten Kraftstoffbedarf. 100 kg Mehrgewicht im oder am Fahrzeug können einen halben Liter Sprit auf 100 km ausmachen. Bei der Nutzung von Fahrradträgern oder Dachboxen sollten Sie darauf achten, nicht zwingend schneller als 130 km/h zu fahren, da bei höheren Geschwindigkeiten der Kraftstoffberbrauch um bis zu 50% ansteigen kann. - Gelassen fahren!
Kraftfahrer sollten wissen, dass Gefühle, die nie völlig auszuschließen sind, das Fahrverhalten mitbestimmen. Wer das weiß und sich mit seinen Gefühlen auseinandersetzt, kann sie zumindest kontrollieren und einen ruhigeren Fahrstil einschlagen.
AnsprechpartnerIn
Jan Phillip Denkers
Telefon: 0511 35 77 26 24
denkers@landesverkehrswacht.de
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