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Verkehrswacht Alfeld startet neue Kampagne

Kurt Schmidt, Klaus Krumfuß und Hans-Jürgen Tschorn vom Vorstand der Verkehrswacht Alfeld montieren erstmals das Messgerät.

Seitenradarmessgerät soll Kommunen helfen

Alfeld. Wie viele Fahrzeuge fahren auf der Straße? Welche Art von Fahrzeugen fahren dort lang? Wie schnell sind sie unterwegs? Diese Fragen können ab jetzt im südlichen Landkreis die Kommunen mittels eines Seitenradarmessgeräts beantworten. Denn die Verkehrswacht Alfeld hat ein solches Gerät im Wert von knapp 3.000 € gekauft und stellt es den Kommunen kostenlos auf Anfrage für einen Zeitraum von zwei bis vier Wochen zur Verfügung. „Wir möchten damit eine Schnittstelle zwischen den Bürgern, den Verwaltungen und der Polizei sein“, so Verkehrswachtvorsitzender Klaus Krumfuß.

Die Landesverkehrswacht Niedersachsen begrüßt dieses Projekt. Gebietsbeauftragter Karsten Becker ergänzt: „Verkehrsteilnehmer haben oft unterschiedliche Wahrnehmungen vom Verkehr um sich herum. Mit diesem System kann die Diskussion vor Ort versachlicht und erstmals mit sicheren Datengrundlagen analysiert werden.“

Das Gerät ist ein kleiner unscheinbarer grauer Koffer, der beispielsweise an einer Laterne angebracht werden kann und von dort aus unauffällig den Verkehr in beide Fahrtrichtungen misst. Zudem wertet es aus, ob es sich dabei um Fahrräder, Motorräder, Autos, Kleinlaster oder Lkw handelt. Die Daten können dann jederzeit über eine App abgerufen und ausgewertet werden. Aufgrund der Auswertung können dann Entscheidungen für Sicherheitsmaßnahmen wie bauliche Veränderungen oder verkehrsbehördliche Anordnungen getroffen werden.

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