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Rettungsgasse rettet Leben

Niedersachsens Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am Mittwoch, den 22. Juni, die Verkehrssicherheitskampagne „Rettungsgasse“ an der Autobahnraststätte in Garbsen an der A2 vorgestellt.

Bei der Kampagne kooperiert das Innenministerium mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., dem ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt, der Johanniter Unfall-Hilfe e.V. sowie der Polizei Niedersachsen. Die Kampagne startet mit Beginn der Sommerferien in Niedersachsen. Wie eine Rettungsgasse gebildet wird, zeigen die eigens für die Kampagne angeschafften Spannbänder, die ähnlich gestaltet sind wie in Österreich. Sie werden in Niedersachsen zum Ferienanfang an Autobahnbrücken vor stauträchtigen Baustellen hängen.
Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten haben alle das gleiche Problem: Auf dem Weg zur Einsatzstelle fehlt das richtige Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmer schnell freie Bahn zu schaffen. Jedem Verkehrsteilnehmer sollte inzwischen klar sein, dass einem Einsatzfahrzeug sofort freie Bahn zu schaffen ist – mehr noch: eine Rettungsgasse muss auf mehrspurigen Autobahnen und  „Außerortsstraßen“ bereits bei Stau oder stockendem Verkehr gebildet werden.

Der Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen, Heiner Bartling, dazu: „Wir haben die Vision eines unfallfreien Straßenverkehrs. Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg, aber zumindest in den Köpfen aller am Straßenverkehr Beteiligten muss sich festsetzen, dass eine Rettungsgasse Leben rettet. Denken Sie daran: Vielleicht benötigen SIE eines Tages einmal die Hilfe der Rettungsdienste und sind dankbar, wenn diese schnell zu IHNEN kommen. Autofahrer sollten deshalb folgendes beachten, sobald sich der Verkehr verlangsamt und zu stehen droht: Rettungsgasse bilden und frei halten! Helfen Sie den Helfern.

Es gilt, sich eine Faustregel zu merken: Die Rettungsgasse wird immer zwischen der Spur ganz links und der rechten Spur daneben gebildet. Wichtig ist: Vorausschauend fahren, genug Platz zum Vordermann lassen und das Auto parallel zum Verkehr ausrichten.

So bilden Sie die Gasse richtig:

Fahrzeuge, die auf dem  linken Fahrstreifen fahren,  weichen nach links aus.
Fahrzeuge auf dem mittleren oder rechten Fahrstreifen, fahren nach rechts.
Solange der Verkehr nicht eindeutig wieder fließt, muss die Rettungsgasse offengehalten werden. Nicht alle Hilfskräfte kommen gleichzeitig am Unfallort an oder der Unfall war schwerer als zunächst gedacht und es werden mehr Rettungskräfte oder spezielle Räumfahrzeuge benötigt.
Eine Rettungsgasse muss bereits bei stockendem Verkehr gebildet und offen gehalten werden, bevor die Fahrzeuge dicht hintereinander stehen. Wenn die Fahrzeuge bereits dicht auf dicht stehen, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzfahrzeugen rechtzeitig Platz zu schaffen.

Bei Stau: Rettungsgasse! 
Mit dem Aufkleber der aktuellen Kampagne auf dem Fahrzeug können andere Verkehrsteilnehmer darüber informiert werden, wie die Rettungsgasse zu bilden ist. Helfen Sie mit,  eine Rettungsgasse kann wertvolle Minuten sparen - denn jede Minute zählt!

Film der aktuellen Kampagne zur Rettungsgasse

Medieninformation, Faltblatt und TV-Beitrag

Gemeinsame Medieninformation  (152 KB) des Niedersächsische Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, des ADAC, der Johanniter, der Polizei und der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V.

Weitere Informationen zur Bildung einer Rettungsgasse finden Sie in einem Faltblatt hier  (2.3 MB).

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Bilder der Kampagnen-Vorstellung am 22. Juni 2016 von Frank Tunnat

Bilder der Kampagnen-Vorstellung am 22. Juni 2016

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