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Zahl der Verkehrstoten in Niedersachsen 2013 so niedrig wie nie

Landesverkehrswacht: Positive Zahlen sind das Ergebnis erfolgreicher Verkehrssicherheitsarbeit                                        

Hannover, 05.03.2014- Laut polizeilicher Verkehrsunfallstatistik sind in Niedersachsen im vergangenen Jahr 412 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen, rund 15% weniger als 2012 (486 Menschen). Dies ist ein historischer Tiefststand seit Einführung der Statistik im Jahr 1953. Die aktuellen Zahlen stellte der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, am Montag, dem 03. März 2014, in Hannover vor. Gründe für den Rückgang seien sicherere Autos sowie eine Verbesserung der medizinischen Versorgung, ebenso intensive Geschwindigkeitskontrollen und Präventionsmaßnahmen.

Trotz des Rückgangs der Zahl der Todesopfer verzeichnet die Polizei einen Anstieg der Verkehrsunfälle um ein halbes Prozent auf insgesamt 200.914. Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptunfallursache, am zweithäufigsten führt zu geringer Abstand zu Verkehrsunfällen. Die meisten Unfälle ereignen sich auf Landstraßen. In Niedersachsen ereignen sich im bundesweiten Vergleich die meisten Baumunfälle: Mit 117 sind 28 Prozent aller Unfalltoten bei den sog. Baumunfällen ums Leben gekommen (2012: 152).

„Wir als Landesverkehrswacht freuen uns natürlich über die positiven Zahlen. Sie sind auch als Ergebnis einer erfolgreichen Verkehrssicherheitsarbeit zu werten“, sagt der Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., Dr. Wolfgang Schultze. „Die Zusammenarbeit zwischen allen Kooperationspartnern in Sachen Verkehrssicherheitsarbeit trägt Früchte. Wir alle verfolgen das Ziel, Niedersachsens Straßen sicherer zu machen. Für die Zukunft gilt es nun, unsere Präventionsarbeit weiter zu intensivieren und die Verkehrssicherheit in Niedersachsen weiter zu erhöhen.“ Schon mehrfach konnte die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V. in der Vergangenheit gemeinsam mit ihren Orts-Verkehrswachten sowie zahlreichen Partnern wie die Verkehrsbehörden der Landkreise und die Polizei in Niedersachsen durch Verkehrssicherheitsinitiativen zur Verbesserung der Unfallzahlen-Bilanz beitragen.

Für eine weitere Intensivierung der Vernetzung mit den Kooperationspartnern in allen Feldern der Verkehrssicherheitsarbeit sprach sich auch Innenminister Pistorius aus. Für einen sicheren Straßenverkehr 2014 solle sich die weitere Zusammenarbeit positiv auswirken. Insbesondere die „Werkstatt sichere Landstraße“ stehe dabei im Blickpunkt, eine gemeinsame Initiative des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, des Niedersächsischen Kultusministeriums und der Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V.

Weitere Informationen und Details zur polizeilichen Verkehrsunfallstatistik 2013 finden Sie im Internet unter www.mi.niedersachsen.de.

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