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Bei Wind und Wetter aktiv für die Sicherheit
Seit 1953 sorgen Schülerlotsen für Sicherheit von Schülern bei Straßenüberquerungen in Deutschland. Jeweils nach den Sommerferien machen sich zehntausende neuer Erstklässler und ältere Zweit-, Dritt- und Viertklässler auf den Weg in die Schulen. Dabei müssen sie mehr oder weniger viele kleine und große Strassen überqueren. Das kann einige Gefahren in sich bergen. "Aber es gibt doch Ampeln und Zebrastreifen, da kann doch nichts passieren", werden jetzt einige sagen. Weit gefehlt. Eine Untersuchung in Bayern ergab, dass an von Lotsen und Ampeln gesicherten Überwegen kein einziger tödlicher Unfall mehr seit der Sicherung geschah. Hingegen kamen in sechzehn Jahren achtzehn Kinder auf Überwegen ums Leben, die nicht zusätzlich durch einen Lotsen gesichert waren.
Heute gibt es bundesweit mehr als 55.000 Lotsen, die jeden Tag die Schulwege der kleineren Schüler schützen. Doch sind es nicht nur noch Schüler höherer Jahrgänge, die dieses Ehrenamt ausüben. Mittlerweile helfen Menschen aller Altersgruppen mit, die Sicherheit der Kleinen auf unseren Straßen zu schützen. Auch die Dienste wurden im Laufe der Jahre ausgeweitet. So gibt es heute z.B. "Buslotsen", sie das sichere Ein- und Aussteigen der Kinder in und aus Schulbussen garantieren oder "Busbegleitdienste", die während der Fahrt darauf achten, dass alle sich setzen oder festhalten, damit bei einem eventuellen Unfall möglichst wenig passiert. Auf die Arbeit von rund 2100 Schülern und 1850 Erwachsenen, die in Niedersachsen als Lotsen tätig sind, können die hiesigen Schulen in Niedersachsen nicht mehr verzichten.
Haben Sie Interesse an weiteren Informationen rund um den Lotsendienst, oder Sie möchten selbst ein Lotse werden? Dann lesen Sie hierzu mehr in unserem Internetangebot.
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