Vorsicht: Rutschgefahr!

Da ein Motorrad nur mit zwei Rädern Bodenkontakt hat, liegt es am Fahrer das Gleichgewicht zu halten. Bei trockenen Straßen und Geschwindigkeiten von mindestens 30 - 40 km/h stellt dies keine hohen Anforderungen an den Fahrer. Ab diesem Geschwindigkeitsbereich sichern die entstehenden Kreiselkräfte einen guten Geradeauslauf, ohne dass der Fahrer korrigierend eingreifen muss Doch sobald sich der Untergrund, auf dem man sich bewegt, verändert, kann man leicht ins ‚Schwimmen geraten’. Dies kann einfach nur durch Regen nass gewordener Asphalt sein. Aber auch Rollsplitt, Öl- und Benzinflecken/spuren, Laub (egal ob trocken oder feucht) Fahrbahnunebenheiten wie Schlaglöcher, Spurrinnen, Bodenwellen oder Bitumenstreifen in einer geflickten Fahrbahn können selbst einen geübten Motorradfahrer aus der Bahn werfen. Sollten Sie in eine rutschige Situation geraten, versuchen Sie das Tempo zu drosseln, dabei nach Möglichkeit aber nicht zu stark oder abrupt zu bremsen. Ziehen Sie die Kupplung und gleiten über die Stelle. Auch bei Kopfsteinpflaster sollten Sie in jedem Fall Vorsicht walten lassen. Dieser Belag ist, egal ob trocken oder nass, immer eine Quelle von Rutschgefahr.

AnsprechpartnerIn

Jan Phillip Denkers
Telefon: 0511 35 77 26 24
denkers@landesverkehrswacht.de

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