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Discobus + Nachteule
Kaum ein Wochenende vergeht, an dem Radio oder Zeitungen nicht über tödliche Verkehrsunfälle von jungen Menschen berichten. Häufig verunglücken sie auf dem Weg in die Disko oder auf dem Heimweg.
Deshalb unterstützen die Verkehrswachten in vielen Regionen Niedersachsens die Einrichtung und den Betrieb der wichtigen Diskobusse. So kommen alle am Wochenende sicher dort an, wo sie hinwollen. Und das für einen echt korrekten Fahrpreis. Diskobusse gibt es zum Beispiel in Bersenbrück, Leer, Melle, Friesland und im Emsland.
Wollen Sie selber in Ihrem Umkreis einen Disko-Bus einrichten, sollten Sie verschiedene Punkte berücksichtigen. Besteht aufgrund erhöhtem Unfallgeschehen unter Jugendlichen der Bedarf eines Nachtfahrdienstes, sollten Sie versuchen, potentielle Verbündete finden, die ein solches Projekt organisatorisch und finanziell unterstützen (Eltern, Verbände und Vereine, Verkehrsbetriebe, Taxiunternehmen, Gastronomen etc.). Wenn eine finanzielle Grundlage durch Sponsoren gesichert ist, müssen Sie rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Eine Genehmigung gemäß § 1 des Personenbeförderungsgesetzes bei der zuständigen Behörde gehört genauso dazu wie eine Abstimmung mit dem Linienverkehrsträger. Nach der Abklärung der oben genannten Punkte können Sie sich an die Planung der Fahrtzeiten und der Fahrtrouten machen. Wo ist der Bedarf eines Disko-Busses am größten? In welcher Zeit soll/en der/die Bus/se verkehren?
Natürlich sind dies alles kleine Hindernisse, die überwunden werden müssen. Doch die Erfahrungen mit Disko-Bussen zeigen, dass sie einen großen Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten.
Weitere Infos gibt es bei den Verkehrswachten vor Ort.
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AnsprechpartnerIn
Roswitha Bothe
Telefon: 0511 35 77 26 85
roswitha.bothe@landesverkehrswacht.de
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