B216 - Die Bilanz

Es war eine großartige Aktion und die Ergebnisse sind noch besser: Die Verkehrssicherheitsaktion an der Bundestraße B 216 zwischen Lüneburg und Dannenberg hat alle Erwartungen übertroffen.

Die Fakten der Auswertung sprechen für sich: Die Zahl der Verkehrstoten ging um 68,8 Prozent zurück. 21,7 Prozent weniger Menschen wurden schwer verletzt. Die Zahl der Unfälle ging um knapp zehn Prozent auf 541 zurück. Der Schaden halbierte sich von 33,5 auf jetzt 16 Millionen Mark. Die 50 Kilometer lange Bundesstraße zwischen den beiden Städten gehörte lange zu den gefährlichsten Strecken Deutschlands.

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Landesverkehrswacht, die Polizei Lüneburg und Dannenberg, das Lüneburger Straßenbauamt, der Landkreis und die Universität Lüneburg die Aktion "B 216 ... weniger Unfälle" entwickelten. Stelltafeln wurden aufgestellt und Holzkreuze - für jeden Verkehrstoten eines. Vier Unfallautos mahnten. Die Polizei kontrollierte streng die Geschwindigkeit, 10.000 Infobroschüren wurden verteilt. Die Mischung zwischen Aufklärung und Restriktion fruchtete, die Unfallzahlen gingen zurück, statt der sonst zehn Menschen kamen auf der Strecke in den zwei Jahren der Aktion zwei ums Leben.


Verkehrswachten

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