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„Niedersachsenhelm“ – Niedersachsen startet neue Verkehrssicherheits-Kampagne

In Niedersachsen steht das Thema Radverkehr egal ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter, seit vielen Jahren ganzjährig auf der Agenda. Und nach wie vor entwickelt sich das Radverkehrsgeschehen im ganzen Land durchaus dynamisch. Diese Entwicklung will die Landesverkehrswacht Niedersachsen e.V., gemeinsam mit allen Kooperationspartnern, nach besten Kräften unterstützen und setzt sich für das freiwillige Tragen von Fahrradhelmen ein.

Radfahren liegt im Trend. Ob Kinder und Jugendliche, Erwachsene oder Senioren: Das Fahrrad kommt in allen Zielgruppen gut an und sorgt für das Plus an Unabhängigkeit. Um diese Freiheit gesund und lange zu genießen, bietet ein Fahrradhelm einen maßgeblichen Beitrag. Schließlich bildet die Kombination von Radfahren und gleichzeitigem Helmtragen eine Allianz für ein mehr an Sicherheit.

Landespolizeipräsident Uwe Binias dazu: „Die Sicherheit auf unseren Straßen wollen wir weiter erhöhen. Allein im Jahr 2016 haben mehr als 9 200 Radfahrerinnen und Radfahrer bei Verkehrsunfällen auf Niedersachsens Straßen Verletzungen erlitten. 50 von ihnen verunglückten sogar tödlich. Radhelme verhindern zwar keine Unfälle, sie tragen aber maßgeblich dazu bei, Gesundheit und Leben zu schützen.“

Der Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen, Heiner Bartling, ergänzt: „Wer Rad fährt, sollte dies möglichst sicher tun. Helme schützen vor schlimmen Kopfverletzungen. Deshalb unterstützen wir das Tragen von Fahrradhelmen als individuellen Sicherheitsgewinn. Die Akzeptanz nimmt in den letzten Jahren kontinuierlich zu und insgesamt stimmt die Tendenz positiv. Zugleich gibt es jedoch noch großen Nachholbedarf. Laut einer Untersuchung der Deutschen Verkehrswacht im Jahr 2014 schützten 91 % aller Handybesitzer ihr Handy oder Smartphone mit einer Hülle, aber nur 17 % aller Radfahrer schützten ihren Kopf mit einem Helm.“ Um diese Quote in Niedersachen zu erhöhen, startet nunmehr die Verkehrssicherheits-Kampagne „Niedersachsenhelm“.

Dr. Heiko Johannsen, Leiter der Unfallforschung der Medizinischen Hochschule Hannover, dazu: „Fahrradhelme schützen den empfindlichen Kopf. Das Risiko, lebensbedrohliche Kopfverletzungen bei einem Fahrradunfall zu erleiden, ist nach detaillierten Unfalldaten aus Dresden und Hannover für Radfahrer ohne Helm 3,3-mal größer verglichen mit Radfahrern mit Fahrradhelm. Hierdurch sinkt auch der Anteil der lebensbedrohlichen Verletzungen des ganzen Körpers. Die Auswirkungen, die ein Fahrradhelm auf das Unfallrisiko hat, sind noch nicht abschließend erforscht. Annahmen, dass ein Fahrradhelm das Unfallrisiko erhöhen könnte, sind jedoch weitestgehend entkräftet worden. Es ist daher davon auszugehen, dass die Benutzung eines Helmes zusätzlich zur Verletzungsvorsorge möglicher Weise einen positiven Einfluss auf das Unfallrisiko hat – ein negativer Einfluss wird nicht erwartet.“

Gemeinsam mit der Fa. UVEX SPORTS wurde das Sondermodell eines Fahrradhelms herausgebracht, der in Niedersachsen über den Fahrradhandel  (850 KB) erworben werden kann. Der „Niedersachsenhelm“ ist zum Vorzugspreis in zwei verschiedenen Größen erhältlich und im Farbton white carbon look gehalten. Daneben weist der modische und sportlich-aktuelle Helm als weiteres Sicherheitsmerkmal an der Helmrückseite ein LED-Licht auf.

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D-Tour 2017

Rainer Coordes unterwegs mit dem „Niedersachsenhelm“ zugunsten der ZNS-Hannelore Kohl Stiftung

Nach der erfolgreichen D-Tour 2014 gibt es eine Neuauflage in 2017.
Von Flensburg geht es ab dem 20. Mai 2017 über Schleswig, Kiel, Hamburg, Bremen, Osnabrück, Münster, Dortmund, Köln, Bonn, Koblenz, Bingen und Stuttgart nach Füssen.

Die Strecke: In fünf Tagen von Flensburg nach Füssen

Rainer Coordes möchte mit dieser Tour – in diesem Jahr mit dem „Niedersachsenhelm“ – wieder darauf aufmerksam machen, dass das Tragen von Fahrradhelmen schwere Hirnverletzungen verhindert, und für mehr Rücksicht und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr werben.

Heiner Bartling, Präsident der Landesverkehrswacht Niedersachsen, (links) und Vizepräsident Dr. h.c. Wolfgang Schultze (rechts) übergaben einen "Niedersachsenhelm" an Rainer Coordes direkt vor seinem Start zur D-Tour 2017.

Bilder vom Start der neuen Verkehrssicherheits-Kampagne

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